Feb 11 2010

Fasching 2010: Helau Kühlschrank!

Am Donnerstag, 11. Februar, verwandelten sich nachmittags die W-Räumen in einen Ballsaal. Inmitten von Luftschlangen und Ballons konnte die traditionelle Faschingsparty steigen. Das Motto in diesem Jahr: KÜHLSCHRANK!

Haushalts-Kühlschrank von 1953 mit Tiefkühlung. Foto: Bundesarchiv1

Das Motto löste nicht nur unter Schülern fragende Gesichter aus. Auch Lehrer wunderten sich über das merkwürdige Thema. Man konnte also gespannt sein, welche Kostüme dabei herauskommen würden. Wie kreativ würden die CJD-ler wohl sein? Weiterlesen »

  1. Narrenkappe wurde von der Online-Redaktion aufgesetzt.

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Jan 07 2010

Steinbock – stur und ehrgeizig, aber hungrig nach Liebe und Anerkennung

Abgelegt unter Christophorusschule, Freizeit

Astrologie für Kids

Daran muss man glauben, werfen Skeptiker gern von oben herab in die Runde, wenn Astrologie und Horoskope zur Sprache kommen. Was ist daran schlecht? Schließlich glauben wir ja auch, Elektronen wären kleine durch Kupferdrähte fetzende Kugeln – ein Modell, das vernünftig erklärt, warum eine Lampe leuchtet, aber nachweislich so nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt.

Steinbock in freier Wildbahn. Foto: gemeinfrei

Astrologie als These, wenn man sie nicht zu ernst nimmt, schadet niemandem, kann Spaß machen – und vielleicht ist ja doch etwas dran? Etwa beim Steinbock, der gerade angesagt ist (22. Dezember – 20. Januar). Weiterlesen »

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Nov 17 2009

Zivilcourage: Nicht wegschauen, aber auch nichts unnötig riskieren

Interview mit Markus Brettschneider, Jugendkoordinator Polizeidirektion Schwalm-Eder

So schlimm sind Welt und Jugend gar nicht, wie die Berichterstattung der Medien es oft vermittelt. Zumindest im heimatlichen Hessen ist das Straftataufkommen seit Jahren rückläufig. Allerdings liegt der Anteil minderjähriger Tatverdächtiger bei konstant hohen 30 Prozent, so der Jugendkoordinator der Polizeidirektion Schwalm-Eder, Markus Brettschneider, im Interview mit CJD-UPDATE.

xl_brunnerDer Tatort am Bahnsteig in München Solln am 19. September 2009. Selbst sechs Tage nach der Tat legen Menschen Blumen ab, zünden Kerzen an und hinterlassen Briefe. Auch am gegenüberliegenden Bahnsteig befindet sich eine Gedenkstelle ähnlichen Umfangs1.
Foto: Alexander Kerschhofer

Zwar wird man im ländlichen Nordhessen kaum auf Schläger in öffentlichen Verkehrsmitteln treffen, weil eine entsprechende Infrastruktur städtischen Ballungsgebieten vorbehalten bleibt. Aber gerade der Schwalm-Eder-Kreis gerät immer wieder mit Übergriffen rechtsradikaler Schläger auf vermeintlich linke Passanten in negative Schlagzeilen. Und auch bei Partys gibt es gelegentlich Ärger, Dank Teufel Alkohol. Wie sich nun verhalten, wenn man Zeuge einer tätlichen Auseinandersetzung wird, vor allem wenn Jugendliche beteiligt sind? Die Empfehlung von Markus Brettschneider: „Nicht Wegschauen, aber auch nichts unnötig riskieren.“ Weiterlesen »

  1. Am 19. September 2009 wurde Dominik Brunner bei dem Versuch, in der Münchener S-Bahn bedrängten Jugendlichen beizustehen, selbst von den Angreifern attackiert und dabei schwer verletzt. Er erlag wenig später seinen Verletzungen.

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Okt 31 2009

Drogengefahr für Kinder und Jugendliche – wie effektiv vorbeugen?

Interview mit Reinhard Giesa, Kriminalhauptkommissar, Pressesprecher der Polizeidirektion Schwalm-Eder

Drogenkrieg in Treysa? Leser der Lokalpresse mochten sich im Oktober verwundert die Augen reiben. Ein einschlägig vorbestrafter Krimineller hatte kurz nach Haftentlassung versucht, in einem ehemaligen Produktionsbetrieb in Treysa einen „Jugendclub“ hm.png zu gründen, in dem mutmaßlich Drogen verarbeitet und an Kinder und Jugendliche verkauft werden sollten.

xl_utensilien2Drogenutensilien, gefunden in der alten Molkerei in Treysa.
Foto: Polizei Homberg

Wenig später gab es einen Brandanschlag auf den Tatort. Und nur wenige Wochen zuvor flog in Homberg (Efze) eine Drogenplantage in einer ehemaligen Industrieanlage auf, unter anderem, wegen des hohen Stromverbrauchs der Wärmelampen zur Aufzucht von Hanfpflanzen. Sind die Kinder und Jugendlichen im Schwalm-Eder-Kreis etwa besonders drogengefährdet? Wie können Eltern, Lehrer und Erzieher der Drogengefahr für Kinder und Jugendliche vorbeugen? Weiterlesen »

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Okt 19 2009

London-Wochenende: Prollige Grenzpolizisten, Bombenwetter und Nachtwanderung in Soho

Der erste Eindruck von Great Britain ließ nichts Gutes ahnen: Im französischen Calais – schon im Zuständigkeitsbereich der britischen Polizei – gerät unser CJD-Bus im Wirrwarr einer unübersicht-
lichen Verkehrsführung in eine falsche Ecke. Was daran zu erkennen war, dass ein bulliger Polizist breitbeinig auf den Bus zustapfte und der Lady am Steuer mit seinem fleischigen Zeigefinger einen Vogel zeigte. Leider war Fotografieren verboten…

CJD Oberurff in Soho © A. Bubrowski/CJD-UPDATENachtwanderung in Soho. (*)

Doch das war es dann schon mit erlebten England-Klischees. Weder war London kalt und nebelverhüllt – kräftige Herbstsonne sorgte für ein Bombenwetter, noch passierte im nächtlichen Soho ein Mord – tausende fröhliche Leute genossen bei mediterranen Temperaturen friedlich die Partymeile. Die Londonerinnen nutzten die Gelegenheit, den Modetrend des letzten Sommers zu betont luftiger Kleidung noch einmal stilecht auszuleben1Weiterlesen »

  1. Was – Zufall oder nicht – Gruppen deutscher Touristinnen – vermutlich in Erwartung kalter Tage, zugeknöpft und dick eingemummelt – in der U-Bahn wiederholt zu neidisch bissigen Lästereien veranlasste.

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Okt 11 2009

Klassenfahrt-Tagebuch: Sportcamp Edersee

Von Maike Holland-Letz (Klasse Gy-8f)

Neuer Klassenlehrer, ein paar neue Schüler und Start auf der Zielgeraden zur Oberstufe – in zwei Jahren. Das ist der Ausgangs-
punkt der G8-Klasse 8f. Es bleibt im wahrsten Sinne des Wortes für Schüler und Lehrer nicht viel Zeit, sich zügig in eine gute Startposition für das angepeilte Ziel zu begeben. Die Idee, sich dazu gleich zu Beginn des Schuljahres gemeinsam in einer gut zweitägigen Klausur zurückzuziehen, fand bei Schulleitung und Eltern volle Zustimmung. Bedingung der Eltern war allerdings: Die Kosten müssen unter 100 Euro bleiben1.

Anna-K, Lisa, Caroline, Maike 2009 © A. Bubrowski/CJD-UPDATEDie Autorin (re.) stapft gemeinsam mit Anna-K., Lisa und Caroline, v. li., durch den Schlamm der Eder. (*)

Um sich selbst und der Schulgemeinschaft zu dokumentieren, was die Klasse so außerplanmäßig am Edersee getrieben hat, haben die Schüler nicht nur live getwittert hm.png – Maike erklärte sich zusätzlich bereit, ein Klassenfahrt-Tagebuch zu führen, so richtig mit Stift und Papier. Das Skript hat sie nun abgetippt und der Redaktion zur Veröffentlichung eingereicht (Online-Redaktion). Weiterlesen »

  1. Die Vorgabe wurde mit unter 85 Euro erfüllt. Red.

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