Sep 27 2007

Licherode 2007: Zu fast jedem Thema unterschiedliche Ansichten

Abgelegt unter Blognotes, Christophorusschule

Von Marise Moniac (Lehrerin Deutsch/Französisch)

Auch in diesem Jahr fuhren die neuen Fünftklässler ins Schullandheim Licherode, und zwar aus Platzgründen in zwei Gruppen. Den Anfang machten die 5b und die 5d mit ihren Klassenlehrern Marise Moniac und Stefan Eull.

Licherode 2007Schülerinnen und Schüler aus der 5b und 5d in Licherode
(Foto: Marise Moniac)

Weitere Begleiter waren die Referendare Stefanie Lücecke und Maik Michel. Die Kommentare nach den fünf Tage waren durchaus gemischt. Wie die nachfolgende willkürliche Auswahl an Meinungen zeigt. Weiterlesen »

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Sep 29 2006

Licherode 2006: DAS HÄTTE ICH NICHT GEDACHT

Von Andreas Bubrowski

Özkan, 5g, ist sprachlos. Mit seinem ganzen Körpergewicht versucht der sportliche und aufgeweckte Junge die Kornmühle festzuhalten, damit sein Mitschüler Max die Weizenkörner zu feinem Mehl zermalen kann.

Licherode 2006Fenster-Theater in Licherode
Licherode-Song: (*)

Immer wieder rutscht ihm dabei die Mühle weg. Nur mit größter Anstrengung kann er den Holzkörper der Handmühle fixieren. Und wenn das einigermaßen gelingt, muss auch Max sein Letztes geben, um das Malwerk bewegen zu können. „Das hätte ich nicht gedacht,“ meint Özkan voller Respekt. Die enorme Anstrengung, die nötig ist, um ein wenig Mehl zu erzeugen, macht nachhaltig nachdenklich.

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Sep 27 2006

Licherode 2006: Meckern ohne Ende

Von Lena Ewald, Selina Wick, Ann-Kathrin Heßler (5g)

Licherode 2006Selina, mit einem der Welpen vom Kirchhof in Oberellenbach im Arm. Foto: Lena Ewald

Heute Morgen besuchten wir im Rahmen unseres gewählten Schwerpunkt- Themas „Ernährung und Landwirtschaft“ den KIRCHHOF in Oberellenbach, einen Demeter-Bauernhof, etwa 5 km von Licherode entfernt. Auf den Hinweg haben wir am Wegrand viele Tiere getroffen. Zum Beispiel Pferde, eine kleine Blindschleiche, eine fette grüne Raupe und ein paar Esel. Wohl gelaunt erreichten wir nach gut zwei Stunden den Ökohof.

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Sep 26 2006

Licherode 2006: Ich mag das Wort PILLE nicht, und ich brauch auch keine

Der zweite Tag war vor allem von den Folgen einer eher knappen Nachtruhe geprägt. Heimweh flackerte immer wieder auf. Doch nach telefonischer Abstimmung mit den Eltern lernen die Schüler erst ihre Tränen fließen und dann loszulassen und dann doch lachend am nächsten Programmpunkt teilzunehmen.

Licherode 2006Teambildung im Wald - man stützt sich einander (Bild: Andreas Bubrowski)

BESONDERES gibt es immer wieder. Da ist ein Schüler, der sonst NIE frühstückt,und nun plötzlich drei Brötchen verputzt. Und anschließend - auf seine prophylaktische tägliche Pillendosis angesprochen - verkündet, dass er das Wort Pille nicht mag und ansonsten versuchen will, OHNE seine tägliche Dosis (ein Retalin-ähnliches Produkt) auszukommen. Und er kam aus. Während diese Zeilen entstehen, schläft er bereits tief und fest.

Programm heute: Die 5e legte laut Sportlehrer Norbert Feußner im „Waldstadion Licherode“ eine zweistündige Partie Spitzenfußball hin. Die 5g tobte sich vormittags am Waldwunderweg aus und ging nachmittags unter Anleitung von Nadja Leiderbrand auf Erkundung des selbst gewählten Themenschwerpunktes ERNÄHRUNG. (w)

Licherode 2006Portraits vom zweiten Tag (Download 1,0 MB)

(Fortsetzung folgt)

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Sep 25 2006

Licherode 2006: Bisschen Heimweh – und Tschüss

Die Klassen 5g und 5e sind heute zu ihrem einwöchigen – in Wirklichkeit knapp fünftägigen - Abenteuer nach Licherode aufgebrochen. Wie kann etwas abenteuerlich sein, das nur eine gute halbe Autostunde von daheim entfernt ist?

Licherode 2006Ready for Take-off… (Bild: Andreas Bubrowski)

Das Aufregende war weniger die Ferne, als die initiierende Erfahrung, als frisch gebackener Real- oder Gymnasialschüler plötzlich die vertraute Nähe der Familie nicht im direkten Zugriff zu haben.

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Sep 12 2006

Jahrgangsstufe 5: Erster Elternabend unserer NEUEN

Elternabend Jahrgangsstufe 5 (*)

S. hat den Bus verpasst. Stress-Tränen zeichnen sich ab. Ohne lange zu fackeln, packt Schulleiter Winfried Heger das Mädchen in seinen Dienstwagen – und fährt es nach Hause. DAS IST OBERURFF. Und DAS berichten die Eltern unter anderem, wenn sie der neue Klassenlehrer fragt, wie es ihren Kindern in der neuen Lernumgebung geht. Die Busanfahrt ist kritisch. Aber die Schulleitung ist am Ball. In den nächsten Tagen findet ein (O-Ton Winfried Heger) ERNSTES GESPRÄCH mit dem Chef des lokalen Busunternehmens statt.

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