Dez 26 2008

Kraft und Würde angesichts des Todes: 13-jährige Engländerin verweigert Herztransplantation

Mit Video und Voting zum Thema

Hannah Jones aus dem westenglischen Marden (Hereford) könnte in Oberurff in der siebten oder achten Klasse sein. In dem Alter rückt bei Jungen und Mädchen die körperliche Erscheinung besonders stark in den Brennpunkt der Wahrnehmung. Jungen geben sich betont so, wie man ihnen beigebracht hat, wie „richtige“ Kerle angeblich sind. Die Mädchen mimen junge Damen. Wie die zu sein haben, kann man in einschlägigen „Jugendsendungen“ des Privatfernsehens nachvollziehen.

Aufgegebenes Fahrzeug nach einem Crash. Darf man seinen Körper, wenn er kaputt ist, auch aufgeben? Bild: Andreas Bubrowski

Während viele Burschen meinen, sie müssten „den Dealer vom Block1“ geben, um cool zu wirken, setzen Mädchen eher auf „Körpereinsatz.“ Eine möglichst attraktive körperliche Erscheinung zu haben, gilt als Glücksfall. Mit dekorativer Kosmetik und passender Kleidung wird dabei kräftig nachgeholfen. An Tod denkt bei alledem niemand. Wie auch, wo doch schon ein einsamer Pickel am falschen Ort Panik auslösen kann. Bei Hannah ist das anders – notgedrungen. Sie muss vermutlich bald sterben. IHR größtes Glück ist, wenn man sie in Ruhe und Würde „gehen“ lässt. Weiterlesen »

  1. In Anlehnung an den Songtext eines umstrittenen Rappers

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Dez 17 2008

Simulationsspiel POLIS in der Jahrgangsstufe 13

POLIS-Region Afrika (v. l.):
Paul Gaich, Lena Sokolowsky,
Lara Gerlach.
Foto: Marise Moniac

Eine besondere Form von politischer Bildung erfuhren 47 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13. Zusammen mit ihren POWI-Lehrern Michael Koch und Manfred Schreiber verbrachten sie einen dreitägigen Aufenthalt in der Franken-Akademie auf Schloss Schney. Auf dem Programm stand das Planspiel POLIS, das mit Unterstützung der Bundeswehr und hier vor allem des zuständigen Jugendoffiziers, Hauptmann Alexander Renner aus Fritzlar, und seines Kollegen, Hauptmann Robert Nöldner, durchgeführt wurde.

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Dez 07 2008

Frühlings Erwachen - Theaterbesuch in Kassel

Auswahl an Kommentaren, zusammengestellt
von Katharina von Urff (Deutschlehrerin)

Klasse 10g in Theaterlaune.
Foto: privat

Simon W.:

Am 23. November sind wir, die Klasse 10g, nach Kassel ins Staatstheater gefahren, um das Stück ‚Frühlings Erwachen’ von Frank Wedekind anzugucken. In dem Stück, das wir vorher in der Schule gelesen haben, geht es um die Probleme von Jugendlichen in einer Zeit, in der man noch nicht aufgeklärt war und in der Schule ein starker Leistungsdruck ausgeübt wurde.

Insgesamt hat es den meisten Schülern gut gefallen, viele meinten aber, ohne das Stück vorher gelesen zu haben, hätten sie manches nicht verstanden. Hier eine Zusammenstellung sehr unterschiedlicher Kommentare aus den Rezensionen Weiterlesen »

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Dez 02 2008

Neue PISA-Studie mit Kleingedrucktem

PISA1 2008 entfacht erneut Diskussion, ob man die Hauptschule abschaffen und mit der Realschule zusammenlegen soll?

Noch vor wenigen Wochen ging ein Aufschrei des Entsetzens durch deutsche Medien. Eine Umfrage hatte ergeben, dass besonders in Ostdeutschland Schüler mehrheitlich die ehemalige DDR-Diktatur als friedliebendes Sozialparadies missdeuteten und bei der Gelegenheit den einen oder anderen politischen Sympathieträger des Westens - zum Beispiel Willy Brandt - zum SED-Mitglied machten.

Warten auf Reformen im Schulsystem. Doch wo und wie beginnen?2

Vor allem die Schulen wurden damals für dieses Ergebnis verantwortlich gemacht. Der Unterricht würde nicht angemessen die Jugendlichen informieren, aufklären, bilden. Die hohe Zahl der in der DDR ausgebildeten Lehrer vermittelt, so die Erklärung, den Schülern mehr oder weniger bewusst ein falsches Geschichtsbild. Doch nach der neuesten PISA-Studie ergibt sich plötzlich ein anderes Bild. Zumindest in Sachsen gelten Schulen jetzt als vorbildlich für ganz Deutschland. Das Bundesland landet noch vor Bayern auf Platz eins. Ein Widerspruch? Weiterlesen »

  1. Programme for International Student Assessment
  2. Symbolbild, Bild: Andreas Bubrowski

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Nov 30 2008

Oberurffer Gespräche: Chancen und Belastungen des Lehrerberufes

Abgelegt unter Christophorusschule

Zum Vortrag von Dr. med. Paul Bernhard, seit 14 Jahren ärztlicher Direktor der Hardtwaldklinik II, Bad Zwesten1

Dr. Paul Bernhard und
Peter Falkenrodt (v. li)

Lehrer stehen im Schnittpunkt vielfältiger Erwartungen – von Schülern, Eltern, Öffentlichkeit und Bildungspolitik.“ Der resultierende Erwartungsdruck kann je nach Persönlichkeitsprofil zu ernsten psychosomatischen Erkrankungen führen. Aus der Perspektive der Psychotherapie stellte Paul Bernhard in einem Vortrag Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung bei Lehrern, aber auch Schülern vor.

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  1. Text/Foto: Katharina von Urff

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Nov 23 2008

Grundlagentraining sozialer Kompetenz

Abgelegt unter Christophorusschule

Von Barbara Keller (Leitung Tagesgruppe)

Das Grundlagentraining sozialer Kompetenz (GSK) beruht auf dem Konzept, die eigenen sozialen Fähigkeiten zu trainieren, sowie zu stärken. Die Jugendlichen erlernen bei diesem Training soziale Komponenten, wie zum Beispiel nicht ICH sondern WIR, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Gruppenarbeit, Zusammenhalt, Umgänglichkeit, aber auch das Teilen, sowie das Einfühlungsvermögen anzuwenden und zu vermitteln.

Schüler der Tagesgruppe beim GSK-Training. Foto: privat

Diese soziale Kompetenz lässt sich durch gezielte Übungen und Rollenspiele trainieren und weiter ausbauen. Weiterlesen »

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