Feb 26 2010

Im Namen des Fortschritts: Wie viel Freiheit braucht der Mensch?

Abgelegt unter Christophorusschule

Projektwoche Bioethik in der Jahrgangsstufe 12

Christlich-ethische Positionen zum Thema Bioethik. Darf der Mensch Gott spielen? Eine Zukunft mit Gentechnik: Traum oder Albtraum? Die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe Religion standen vor nicht unerheblichen Problemen.

Projektgruppe Religion (v. li.): R. Strauss, S. Wagner, F. Amrhein, N. Kaschik, L. Dietrich, Ph. Hofmann, F. Dörr, U. Koch, D. Eberwein, F. Becker, V. Metz. Foto: privat

Einerseits ist der Fortschritt ein Segen für die Menschheit, andererseits ist nicht absehbar, welche Gefahren und Probleme für die Menschheit auftauchen. Weiterlesen »

Popularity: 3%

Keine Kommentare

Feb 05 2010

Naturkatastrophe in Haiti – und wir

Abgelegt unter Christophorusschule

Von Katharina Wollmert (Online-Redaktion, Klasse Gym-8e)

Wie stehen wir dazu: Traurige, weinende Gesichter. Kinder, die um Nahrung betteln. Verkohlte Leichen, die auf der Straße liegen. Menschen, die auf offener Straße ohne Narkose operiert werden. Das sind Bilder, die uns seit der verheerenden Naturkatastrophe in Haiti nicht mehr loslassen.

Zerstörte National Cathedral in Haiti. Foto: US-Regierung/gemeinfrei

Dieses Erdbeben hat unvorstellbares menschliches Leid und ein Bild von Zerstörung hinterlassen. Die Menschen, die überlebten, haben ihre Angehörigen verloren, Kinder sind zu Waisen geworden, Krankheiten breiten sich rasend schnell aus. Häuser und Wohnungen gibt es nicht mehr. Auch keine Wasserversorgung. Gewalt und Plünderungen sind an der Tagesordnung. Weiterlesen »

Popularity: 3%

Keine Kommentare

Jan 09 2010

Käßmann + Afghanistan = kalter Krieg?

Bischöfin Margot Käßmann.
Foto: gemeinfrei

Margot Käßmann ist Rats-
vorsitzende der EKD1.
Das Amt gilt als staatstragend und regierungskonform. Es wird außerdem erwartet, dass der Inhaber die Beschlüsse und Handlungen der jeweiligen Regierung wenn schon nicht kirchlich absegnet, so doch zumindest positiv kommentiert2. Käßmanns Vorgänger, Bischof Wolfgang Huber, hat sich während acht Jahren Afghanistan-Krieg stets ordentlich daran gehalten. Bischöfin Käßmann aber ist zu Weihnachten aus der konzertierten Harmonie von Politik und Kirche ausgestiegen. „Auch nach den weitesten Maßstäben der Evangelischen Kirche in Deutschland ist dieser Krieg so nicht zu rechtfertigen, deshalb muss die gewalttätige Auseinandersetzung möglichst rasch beendet werden“, sagte sie der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Seitdem sieht sich die fragil wirkende Theologin einem Dauer-Tsunami an erboster Kritik und Vorwürfen ausgesetzt. Eine große Tageszeitung bezeichnete das jetzt als kalten Krieg. Weiterlesen »

  1. Evangelische Kirchen in Deutschland (EKD), Gemeinschaft von 22 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen.
  2. Vorausgesetzt, die Regierung wird von als etabliert und bürgerlich geltenden Parteien gebildet, also CDU, CSU, SPD und seit einiger Zeit auch Die Grünen

Popularity: 3%

2 Kommentare

Dez 27 2009

Scheitern des Klimagipfels – bei POLIS vorweggenommen

Nach einer anstrengenden Busfahrt kamen wir gegen 12 Uhr in Schloss Schney in Bayern an. Gleich nach dem Mittagessen ging es auch schon mit unserem Planspiel POL&IS los. Der Jugendoffizier Herr Henkel und sein Kollege Herr Ollinger wiesen uns in das umfangreiche Planspiel ein.

xl_polis2009Schüler der Jahrgangsstufe 13 beim Planspielen. Foto: privat

Vor der Auslosung der Minister durch die Regierungen wurde der General-
sekretär ernannt. Die Vertreter der Weltbank so wie die Weltpresse mussten bestimmt werden. In den ersten Stunden rauchten die Köpfe, denn es galt die für das Spiel wichtigen Wirtschaftsformulare der einzelnen Regionen auszufüllen, um sich so in die einzelnen Arbeitsbereiche einzuarbeiten. Danach eröffnete die Generalsekretärin die 1. Internationale Informationsversammlung und begrüßte alle anwesenden Länder, welche sich in Kurzvorträgen vorstellten. Weiterlesen »

Popularity: 2%

Keine Kommentare

Nov 17 2009

Zivilcourage: Nicht wegschauen, aber auch nichts unnötig riskieren

Interview mit Markus Brettschneider, Jugendkoordinator Polizeidirektion Schwalm-Eder

So schlimm sind Welt und Jugend gar nicht, wie die Berichterstattung der Medien es oft vermittelt. Zumindest im heimatlichen Hessen ist das Straftataufkommen seit Jahren rückläufig. Allerdings liegt der Anteil minderjähriger Tatverdächtiger bei konstant hohen 30 Prozent, so der Jugendkoordinator der Polizeidirektion Schwalm-Eder, Markus Brettschneider, im Interview mit CJD-UPDATE.

xl_brunnerDer Tatort am Bahnsteig in München Solln am 19. September 2009. Selbst sechs Tage nach der Tat legen Menschen Blumen ab, zünden Kerzen an und hinterlassen Briefe. Auch am gegenüberliegenden Bahnsteig befindet sich eine Gedenkstelle ähnlichen Umfangs1.
Foto: Alexander Kerschhofer

Zwar wird man im ländlichen Nordhessen kaum auf Schläger in öffentlichen Verkehrsmitteln treffen, weil eine entsprechende Infrastruktur städtischen Ballungsgebieten vorbehalten bleibt. Aber gerade der Schwalm-Eder-Kreis gerät immer wieder mit Übergriffen rechtsradikaler Schläger auf vermeintlich linke Passanten in negative Schlagzeilen. Und auch bei Partys gibt es gelegentlich Ärger, Dank Teufel Alkohol. Wie sich nun verhalten, wenn man Zeuge einer tätlichen Auseinandersetzung wird, vor allem wenn Jugendliche beteiligt sind? Die Empfehlung von Markus Brettschneider: „Nicht Wegschauen, aber auch nichts unnötig riskieren.“ Weiterlesen »

  1. Am 19. September 2009 wurde Dominik Brunner bei dem Versuch, in der Münchener S-Bahn bedrängten Jugendlichen beizustehen, selbst von den Angreifern attackiert und dabei schwer verletzt. Er erlag wenig später seinen Verletzungen.

Popularity: 3%

Keine Kommentare

Sep 20 2009

Twitter-Updates der ersten Licherode-Woche

Twitter-Updates von „Chris Christophorus“ bis zum 19. September 2009, inklusive aller Tweets zur ersten Licherode-Woche.

xl_twitterimage

Alle Updates im Überblick. Weiterlesen »

Popularity: 3%

Keine Kommentare

Seiten: 1 2 3 4 ...6 Vorwärts