Jan 04 2009

Gewalt und Vergeltung: So Du mir, so ich Dir? Oder besser die Bergpredigt?

Gaza-Konflikt und (Schul-)Alltag

teaser_blochCarl Heinrich Bloch:
Die Bergpredigt (ca. 1890).

© Public Domain

Schüler A. weint bitterlich. Seine linke Wange ist dunkelrot und leicht geschwollen. Schluchzend erzählt er dem Aufsichtslehrer bei dem er sich gerade beschwert, Schüler B. hätte ihm soeben eine schallende Ohrfeige verpasst. Auf die Frage nach den Gründen antwortet A. er hätte nur Spaß gemacht, dann sei B. plötzlich ausgerastet. Schüler B steht die Wut noch ins Gesicht geschrieben, als er vom Lehrer herbei gerufen wird. Ja, er hätte A. eine rein gehauen, denn der hätte seine Mutter mit einem Schimpfwort tödlich beleidigt.

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Jan 03 2009

Mal was Neues zu Sylvester: Brot statt Böller

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Von Jonas Knupp (Klasse Gy-7a/Redaktion)

teaser_wasteKaterstimmung: Sylvesterabfall.
Foto: Jonas Knupp

Silvester – oft wird dieses Fest mit bunten Lichtern, Feuerwerk, Sekt, fröhlicher Stimmung und dem Zusammensein mit der Familie verbunden! Es werden Planungen für das kommende Jahr besprochen. Und man bleibt bis spät in die Nacht wach oder macht die ganze Nacht durch! Doch das Vergnügen bleibt nicht ohne Folgen. Wenn Raketen falsch abgeschossen werden, kann es zu Verletzten und Schäden kommen. Es gibt Betrunkene, die Randale machen. Dann springt die Stimmung schlagartig um. Doch selbst wenn alles friedlich bleibt – es entsteht jede Menge Müll und Lärm.

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Nov 30 2008

Oberurffer Gespräche: Chancen und Belastungen des Lehrerberufes

Abgelegt unter Christophorusschule

Zum Vortrag von Dr. med. Paul Bernhard, seit 14 Jahren ärztlicher Direktor der Hardtwaldklinik II, Bad Zwesten1

Dr. Paul Bernhard und
Peter Falkenrodt (v. li)

Lehrer stehen im Schnittpunkt vielfältiger Erwartungen – von Schülern, Eltern, Öffentlichkeit und Bildungspolitik.“ Der resultierende Erwartungsdruck kann je nach Persönlichkeitsprofil zu ernsten psychosomatischen Erkrankungen führen. Aus der Perspektive der Psychotherapie stellte Paul Bernhard in einem Vortrag Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung bei Lehrern, aber auch Schülern vor.

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  1. Text/Foto: Katharina von Urff

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Nov 12 2008

Schüler schwänzen Schule, um zu protestieren

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Schülerprotest in Berlin
Foto: Mike/Umbruch-Bildarchiv

Nein, nein - nicht in Oberurff. Dennoch sind heute deutschlandweit 80.000 Schüler auf die Strasse gegangen, um gegen überfüllte Klassen, zu wenig Lehrer und stressiges Turboabitur sowie für die Abschaffung des dreigliedrigen Bildungssystems zu protestieren. Die Lehrergewerkschaften haben den Protest unterstützt. Wer teilnahm, bekommt zwar Fehlstunden eingetragen, auf Disziplinarmaßnahmen wird aber verzichtet.

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Okt 03 2008

Tag der deutschen Einheit: Hurra schulfrei! Und sonst?

Warum ist eigentlich heute Feiertag? Der Tag der deutschen Einheit ist bei Jugendlichen vor allem Anlass zur Freude, weil er schulfrei ist. Die Frage nach dem WARUM stellt sich kaum. Und wenn, wie neulich geschehen bei der Umfrage von Klaus Schröder vom Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin, kommen Antworten heraus, die bei Politikern und Publizisten zu einem Aufschrei des Entsetzens führen.

Schüler fragen PolitikerSchüler der Jahrgangsstufe 10 stellen Abgeordneten des Kreistages interessiert ihre Fragen zur Lokalpolitik. Bild: Andreas Bubrowski

Der Schuldige dafür, dass die Jugend etwa meint, Konrad Adenauer und Willi Brandt wären DDR-Politiker gewesen – und zwar weil Eltern mit Sympathie über sie reden würden – ist schnell zur Hand: DIE SCHULE. Weiterlesen »

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Sep 15 2008

„Die Menschen werden immer autistoider“

Der Bonner Jugendpsychiater und Buchautor Michael Winterhoff hat mit seinem Bestseller WARUM UNSERE KINDER TYRANNEN WERDEN ein Zeichen gesetzt. Er will damit auf ein Phänomen hinweisen, das ihm immer häufiger in seiner Arztpraxis begegnet: Verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche erweisen sich aus psychologischer Sicht als für ihr Alter unreif und zurückgeblieben.

Persönliche AnspracheDamit sich ihre Psyche harmonisch entwickeln kann, brauchen Jugendliche klare Strukturen und die persönliche Ansprache. Bild: Andreas Bubrowski

Der Grund - Eltern und Erzieher kompensieren unbewusst eigene Bedürfnisse über ihre Kinder. Und blockieren damit die harmonische Entwicklung der Psyche. Weiterlesen »

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