Aug 24 2006

Nachprüfung: Alles auf eine Karte setzen

(Fortsetzung)

Nachprüfungen haben ein wenig den Touch von „alles auf eine Karte setzen.“ Schließlich ist es unmöglich, gravierende fachliche Lücken eines Schuljahres in sechs Wochen auszugleichen. Die Schüler, die es gewagt haben, verdienen dennoch Anerkennung. Sie haben einen Großteil ihrer Ferien geopfert, Bücher und Mitschriften gewälzt oder gar Förderunterricht genommen. Waren die Lücken nicht zu groß, kann man es schaffen.

Dass sich intensives Lernen lohnt, zeigen die Ergebnisse der schriftlichen Arbeiten, die am Tag zuvor geschrieben wurden. Bis auf wenige Ausnahmen konnten die Schüler zumindest ein AUSREICHEND, also einen Vierer, schaffen. Bei den mündlichen Prüfungen musste es sich nun zeigen, ob das Lernen TIEFE Wirkungen hinterlassen hat oder zunächst nur ein oberflächliches Verstehen.

Am Ende freudige Gesichter bei den einen und von Tränen gerötete Augen bei den anderen.

Wer schon mal eine Prüfung in den Sand gesetzt hat, weiß, dass es zunächst kaum Trost gibt. Doch man weiß auch, dass sich später im Rückblick noch immer die schmerzliche Erfahrung auch als etwas NÜTZLICHES erwiesen hat. Das wird auch den roten Augen des heutigen Tages so gehen, wenn sie in 10 Jahren zurückblicken…

(w)

Popularity: 1%

Keine Kommentare

Aug 21 2006

Schulanfang: Locker und ohne Stress

(Fortsetzung)

Während die Teilnehmer der Nachprüfung vermutlich schon länger wieder „Schule im Kopf“ haben, können sich die anderen überlegen, ob sie sich schon mal warm laufen oder abrupt in den Schulanfang stürzen.

Weblog-Topic Schulpsychologen raten zu ersterem. Vor allem empfehlen sie, in der letzten Ferienwoche zumindest bei den Hauptfächern in den noch verfügbaren Mitschriften des zurückliegenden Schuljahres zu blättern. Und dabei im Geiste die alten Eindrücke aufzufrischen. Also das mental und emotional zurückholen, was einem Spaß gemacht hat, aber auch das, was anstrengend war. Hauptsache alles locker und ohne Stress.

Weblog-Topic Ratsam auch, das vorhandene Arbeitsmaterial schon mal zu checken und bei Bedarf zu aktualisieren. Ab nächste Woche werden alle anfangen Hefte, Geodreicke usw. zu kaufen. Vermeidbarer Stress pur also.

Weblog-Topic Wichtigste Vorbereitung dürfte aber ein Check der Motive und Ziele sein. Motiv- und Zielplanung stehen im Ausbildungs- und Berufsalltag immer am Anfang. In einer Schule, wo man für den Unterricht Geld bezahlen muss, stellt sich die Frage noch viel mehr. Das ist, als ob man bei den Eltern das Geld für einen Motorroller loseisen möchte. „Wofür,“ kommt vielleicht die Frage. „Damit ich bequem und pünktlich zur Schule komme,“ könnte eine Antwort lauten.

Weblog-Topic Also: WARUM WILL ICH ZUR SCHULE UND WAS MÖCHTE ICH AM ENDE (des Schuljahres) ERREICHEN? Das kann man insgeheim aufschreiben und gucken, was daraus wird. Solche Techniken sind keine banalen Psychotricks, sondern effektive Methoden der Selbstorganisation. Und den „Erwachsenen,“ die das predigen, schadet es übrigens auch nicht .

Wünschen wir Oberurffer uns also für 2006/2007 viel Spaß und gutes Gelingen!

(w)

Popularity: 2%

Keine Kommentare

Aug 14 2006

Weblog: Chancengeber für danach

(Fortsetzung)

In der globalisierten Informationsgesellschaft müssen Schüler anders für das Leben fit gemacht werden als etwa zu Zeiten rauchender Schlote. Wer heute einen anspruchsvollen Job haben will, muss unter anderem MEDIENKOMPETENT sein. Dazu gehört es, die Möglichkeiten der Publikation und Kommunikation im Web virtuos (technisch) und kompetent (fachlich/methodisch) zu beherrschen. Der engagierte Berufseinsteiger benötigt aber auch eine CHANCE zu beweisen, dass er ETWAS mitzuteilen hat und dass er weiß WIE.

Weblog in der SchuleGoogle-Research zu SCHULE UND WEBLOG am 13. August 2006

Dazu kann er aber nicht bei Portalen, wie spiegel-online oder hr-online mal eben so an die Tür klopfen und darum bitten, ein paar Beiträge zu veröffentlichen. Ein etabliertes Schulblog ist da eine mögliche Lösung und entpuppt sich als echter Chancengeber. Einzige Bedingung: DIE CHANCE MUSS GENUTZT WERDEN. Maria aus der ehemaligen 10e nutzt sie gerade. (w)

Linksunten

SPIEGEL-ONLINE

hr-online

Popularity: 2%

Keine Kommentare

Aug 12 2006

Keltereifest: Dancefloor im Schwemmkanal

Nächstes Wochenende veranstaltet unsere BIONADE-Quelle ihr traditionelles Keltereifest. Hier alle Details dazu … Weiterlesen »

Popularity: 1%

Ein Kommentar

Aug 09 2006

Schon langweilig?

Abgelegt unter Trends & Tipps

(Fortsetzung)

Die bereits empfohlene fünfteilige Dokumentation GEHIRN UNTER DROGEN endet heute mit dem Beitrag “Halluzinogene und Ecstasy - Angriff aufs Bewusstsein:”

“Halluzinogene Pflanzen, die auch in religiösen und rituellen Handlungen verwendet werden, sind zweifellos die ältesten Drogen der Welt. Mit der Erfindung von LSD tauchte im 20. Jahrhundert eine revolutionäre neue Substanz auf. Sie schuf eine neue Drogenkultur, die die Frage aufkommen lässt: Kann der moderne Mensch von morgen nicht mehr ohne…” (Programm-Info von tvtv)

Sendezeit: Heute 20 Uhr

Bisherige Themen:

Kokain und Aufputschmittel - Euphorie und Absturz

Opiate und Beruhigungsmittel - Entspannt in die Sucht

Alkohol und Tabak - Der Griff zum legalen Gift

Cannabis - Die Wissenschaft vor 100 Fragen

Linsunten:

PHOENIX - Home

(*) Screenshot: PHOENIX, Collage: Andreas Bubrowski

Popularity: 2%

Ein Kommentar

Aug 08 2006

In Neuseeland zur Schule gehen

(Fortsetzung)

Maria Ordemann in NeuseelandAuckland Skycity (Foto: privat)

Mir gefällt es hier sehr. Die Schule macht Spaß. Man lernt fast alles am praktischen Beispiel. In Fotografie, zum Beispiel, muss ich eine Foto-Collage erstellen. Ich suche mir zwei Fotos von berühmten Fotografen aus und entwerfe eine Fotostrecke zu dem ausgewählten Thema.

Um mit diesen Profikameras selbst ein Foto zu schießen, benötige ich ab und zu locker fünf Minuten, bis alles richtig eingestellt und im richtigen Licht ist. Vor allem: es ist keine Digitalkamera! Später entwickle ich die Fotos selbst im Darkroom. Die Collage muss am Ende ca. 1 x 1,5 m groß sein. Also ein sehr hartes und arbeitsintensives Fach.

Gestern habe ich meine gesamten Lunchbreaks sausen lassen müssen, um mit meiner Arbeit wenigstens etwas voranzukommen. Ich habe Fotos entwickelt. Ansonsten eine Stunde regulärer Unterricht und eine weitere fakultativ.

Wenn man beispielsweise Video-Produktion, Kunst-Design (Computerarbeit), Fotografie, Mathematik, Theater wählt, hat man sehr viel zu tun, da hier schon auf Universitätsniveau gelehrt wird. Da man in Deutschland diese Fächer nicht in der Schule wählen kann, würde man auf der Uni ungefähr das lernen, was man hier in der Schule lernt!

Andere Fächer jedoch finden auf Grundschulniveau statt. Etwa Tourismus. Das habe ich gewählt und langweile mich zu Tode! Wir malen Landkarten aus und müssen Länder den Kontinenten zuordnen. Klingt leicht, ist es auch! Manche der Schüler wissen aber auch nach vier Stunden Länderzuordnen immer noch nicht, dass Europa kein Land, sondern ein Kontinent ist und dass China zu Asien gehört! Ich bin wirklich gefragt worden, ob wir in Deutschland Englisch sprechen!

In fünf Wochen geht es mit den Examen für die Jahrgangsstufen 11 bis 13 los. Und ich bin dabei! Ich habe dann einen neuseeländischen Abschluss - NCEA Level 2- und ich mache den IELTS-Test, ein international anerkannter Englischtest der University of Cambridge.

Das war es erst mal von mir. See you!

Linksunten

Auckland City Council - Home

Das tägliche RSS-Angebot von Auckland City Council: Feed auckland_news not found

Popularity: 2%

Keine Kommentare

Seiten: Zurück 1 ...89 90 91 ...142 Vorwärts