Oppurg im Spätsommer
(Fortsetzung)
Offiziell war es ein EINFÜHRUNGS- SEMINAR, zu dem die Schulleitung Lehrerinnen und Lehrer eingeladen hatte, die entweder nächste Woche in Oberurff ihren Dienst antreten oder erst kurze Zeit hier tätig sind. Die spätsommerliche Atmosphäre des alten Jagdschlosses – heute Trainings- und Tagungszentrum des CJD – war ideale Kulisse, um gemeinsam DIE Schätze der Christophorusschule Oberurff zu heben, die KERNKOMPETENZEN.
Im Wesentlichen ging es um die Frage:
Was unterscheidet die Christophorusschule Oberurff eigentlich von anderen Schulen?
Winfried Heger erläutert den
Schulnamen
Schulleiter Winfried Heger lenkte die Aufmerksamkeit der Teilnehmer zunächst an den Anfang. Das Wort, den NAMEN unserer Schule. Allein das ist ein aussagekräftiges Programm:
(1) JUGENDDORF
Unsere Schule ist eine Einrichtung des vor 60 Jahren gegründeten Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V.
(2) Christophorusschule
Unsere Schule ist eine von über 40 Christophorusschulen in Deutschland.
(3) Oberurff
OBERURFF steht für das ländliche Ambiente einer ehemaligen Schlossanlage, den „Campus im Grünen.“
Und was sind neben den ÄUSSEREN die INNEREN Unterscheidungsmerkmale? Das sind die KERNKOPETENZEN, vier wesentliche pädagogische Grundsätze und Prinzipien, mit denen jungen Menschen das christliche Weltbild vermittelt werden soll:
Politische Bildung
Musische Bildung
Sport- und Gesundheitspädagogik
Religionspädagogik
Etwas Besonderes ist aber auch der Grundsatz, dass jede Einrichtung des CJD einen speziellen pädagogischen Schwerpunkt praktisch umzusetzen hat. In Oberuff ist das seit den 1970er Jahren LEGASTHENIE. Die Leiter von Internat und Legastheniezentrum, Klaus Pfeiffer und Reinhold Komnick – beide CJD-Urgestein -, ließen die Entwicklung von Internat und Legastheniezentrum Revue passieren und erläuterten die aktuelle individual-pädagogische Arbeit in ihren Bereichen.
Die Leiter von Internat und “Legizentrum”, Pfeiffer und Komnick (v. re.), stellen ihre Bereiche vor
Ein weiterer Schatz wurde dann gehoben. Jörg Kaschlaw, Chef der „Tagesgruppe“, stellte das Leistungsspektrum der ambulanten Einzelförderung im Haus Schmetterling vor. Dieser Bereich ist nicht nur eine Art Zusatzangebot. Ein Schwerpunkt ist STREITSCHLICHTUNG. Egal, ob es sich um Konflikte zwischen Schülern, Schülern und Lehrern oder Schülern/Kindern und Eltern handelt, das kleine Spezialteam bietet seine Services als MEDIATOREN an.
Am Ende der Schatzsuche gab es Besuch aus der CJD-Zentrale. Pfarrer Andreas Dierssen und Thomas Kerksiek, Referent für Politische Bildung, erläuterten anschaulich, wie die KERNKOMPETENZEN das CJD zu einem bundesweit gefragten Bildungsträger gemacht haben.
Streitschlichter und Mediator Jörg Kaschlaw
Linksunten:
Kernkompetenzen des CJD
(Text/Bild: Andreas Bubrowski)
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