Archiv für die Kategorie 'Schüler-Reporter'

Okt 02 2009


Redaktion

Naturkatastrophen in Asien: Hilferuf aus Manila

Von Vera Helbig (Jahrgangsstufe 13)

Es ist Dienstag, 29. September 2009. Ich öffne mein Emailfach, stoße auf eine Mail von meiner Tante Annette. „Größte Überschwemmung in Manila,“ steht im Betreff. Tatsächlich, da hatte ich schon vorher etwas von gehört. Doch erst beim Öffnen der Email wird mir erst bewusst, was diese Nachricht bedeutet, und ich erinnere mich zurück an die Osterferien:

Flutkatastrophe in Manila © Annette Helbig/CJD-UPDATEEin Mädchen rettet ein paar Habseligkeiten aus den Schlammfluten. Foto: Annette Helbig

„What’s your name! What’s your name!“ rufen etwa 15 Kinder gleichzeitig. Bestimmt zehn Hände greifen nach mir. Strahlende Gesichter um mich herum, große und erwartungsvolle Augen. Ich befinde mich in Manila, Hauptstadt des asiatischen Inselstaats Philippinen. Ich bin hier im Urlaub: Mein Onkel und meine Tante vor etwa vor 20 Jahren hierher ausgewandert sind. Und so bin ich um die halbe Welt geflogen, um meine Cousine zu besuchen. Weiterlesen »

Popularity: 3%

2 Kommentare

Sep 19 2009


Redaktion

Afghanistan: Und dafür soll mein Dad sterben?

Von Anonymus1

35 tote deutsche Soldaten sind es schon, und mein Dad hätte einer von ihnen seien können. Wieso ausgerechnet mein Dad, hatte ich mir gedacht. Diese drei Monate, in denen er weg war, hatte ich nur einen Gedanken – wird er jemals wiederkommen?

xl_ehrenmalInschrift am Ehrenmal der Bundeswehr in Berlin: „Den Toten unserer Bundeswehr für Frieden, Recht und Freiheit.“ Foto: gemeinfrei

Ich war noch ein kleines Kind und wusste nicht richtig mit dem Gefühl umzugehen, dass ich vielleicht meinen Dad beim Abschied das letzte Mal gesehen hatte, doch ich glaubte und hoffte schwer, dass er wiederkommen würde. Weiterlesen »

  1. Die Autorin ist Schülerin unserer Schule. Sie hat, nach ihren Worten, für diesen Erfahrungsbericht die Zustimmung ihres Vaters. Zum Schutz der Privatsphäre wurde auf die Nennung von Namen verzichtet.

Popularity: 3%

3 Kommentare

Mai 23 2009


Redaktion

Wir sind Nummer 2114

Von Jonas Knupp (Klasse Gy-7a)

Oh Gott, das Auto springt nicht an!“, rief meine Mutter, nachdem ich endlich im Auto saß und sie den Motor starten wollte. Noch ein Versuch und noch ein Versuch. „Mist, das kann doch nicht wahr sein! … Na gut, noch ein letztes Mal!“ Brrrrrr – nichts!

Pannendienst © Jonas Knupp/CJD-UPDATEPannendienst – immer alles dabei. (*)

Wir wollten eigentlich zum Einkaufen fahren, aber das konnten wir für diesen Tag wohl streichen! Also wieder ab ins Haus und den ADAC anrufen! Zum Glück hat meine Mutter die Goldene Mitgliedskarte! Es wurde uns am Telefon mitgeteilt, dass der ADAC-Wagen in einer halben Stunde da wäre. Da kam wieder Hoffnung in unser Vorhaben, einkaufen zu gehen! Nach einer Stunde, als wir schon dachten, dass sie uns vergessen hätten, kam ein Anruf, dass es wohl noch zwei weitere Stunden dauern würde. Im Moment seien alle Wagen im Einsatz. „Na toll! Erst machen sie uns Hoffnung, und dann müssen wir hier noch drei Stunden warten, bis überhaupt jemand vorbeikommt!“, sagte ich mir enttäuscht. Weiterlesen »

Popularity: 3%

Ein Kommentar

Apr 19 2009


kvu

Weichen stellen in großem Maßstab – freie Fahrt für Modelleisenbahner in Borken

Wer möchte nicht gerne die Weichen so stellen, dass alles glatt läuft? Die Züge rollen über Brücken, biegen um Kurven und halten brav am Bahnhof – als Lokführer kann man das alles steuern. Vielleicht macht das die Faszination der Modelleisenbahn aus, besonders, wenn ein Waggon mit ca. 85 Zentimetern recht groß ist und sich das Ganze auf einer Gleislänge von einem halben Kilometer abspielt.

xl_eisenbahnSpur-1-Eisenbahner und Autor. Foto: privat

Laurin Deiß, der über das Ereignis berichtet, hat bei seinen Bewerbungen auch die Vorteile seines Hobbys erfahren. Mit seinen technischen Kenntnissen konnte er in Vorstellungsgesprächen punkten und hat einen Ausbildungsplatz bekommen. (kvu) Weiterlesen »

Popularity: 5%

3 Kommentare

Mrz 02 2009


Redaktion

Mittagessen in der Cafeteria: Kritischer Blick hinter die Kulissen des neuen Caterers HEPHATA

Mit Voting zum Ende der Probezeit

Wenn eine Probezeit abläuft, ist es üblich, sich den Prüfling noch einmal etwas genauer anzusehen. Da Ostern die Probezeit für unseren neuen Mittagessen-Lieferanten, HEPHATA, zu Ende geht, hat die Weblog-AG – stellvertretend für alle Schüler und Lehrer – sich an einem Montag auf den Weg nach Treysa gemacht und vor Ort umgesehen.

xl_schutzkleidungOberstes Gebot: Kein Küchenbesuch ohne Schutzkleidung. (*)

Ausgestattet mit Block, Stift, Digicam und einem Bündel Fragen gingen die Junior-Redakteure der Frage nach, ob man sich den Mahlzeiten ruhigen Gewissens anvertrauen kann. Und wie das „bisschen Essen“ eigentlich produziert wird. Weiterlesen »

Popularity: 5%

7 Kommentare

Jan 07 2009


Online-Redaktion

Patchworkfamilie geht in den Untergrund

Von Saskia Pukat (Klasse Gy-6a/Redaktion)

teaser_patchworkPatchworkfamilie mit Autorin (re.)
Bild: privat

Meine Eltern haben sich getrennt, als ich vier Jahre alt war. Damals bin ich bei meiner Mutter geblieben, wo ich immer noch wohne. Allerdings sehe ich meinen Vater oft in den Ferien. Jetzt bin ich 11 Jahre alt und gehe in die sechste Klasse. Die Patchworkfamilie besteht aus meinem Vater, seiner Freundin, den beiden Töchtern seiner Freundin – und mir. Am ersten Weihnachtstag hat mich mein Vater mit den anderen zusammen abgeholt. Sie kamen aus Stuttgart und fuhren dann mit mir zusammen nach Berlin, wo meine Oma und mein Opa wohnen. Auf der Hinfahrt gab es keinen Stau. So kamen wir schon nach etwa vier Stunden in Berlin an.

Weiterlesen »

Popularity: 4%

Keine Kommentare

Seiten: 1 2 3 4 ...7 Vorwärts

Ältere Einträge »