Archiv für die Kategorie 'Reviews'

Jan 14 2010


Redaktion

GEONEXT für Einsteiger – Handbuch für dynamische Mathematiksoftware eingetroffen

Da bestellen wir gleich vier Stück“, so die knappe Entscheidung von Bibliothek-Chef Klaus-Dieter Reuter, nachdem ihm ein Mathematik-Lehrer die Bedeutung des Buches für eine Reihe von Schülern beschrieben hatte.

Cover GEONEXT für Einsteiger. © Friedrich-Verlag, Seelze

Nun sind vier Exemplare des GEONEXT-Handbuchs im Bestand der Bibliothek und können ab sofort ausgeliehen werden. Warum vier? In einer Reihe von Klassen der Mittelstufe wird die dynamische Mathematiksoft-
ware GEONEXT für die Darstellung von Funktionen, zum Abbilden von Winkeln und für Berechnungen zum Satz des Pythagoras benutzt. Ein einzelnes Buch würde da nur zu Stress führen. Weiterlesen »

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Dez 28 2009


Redaktion

Hinter verzauberten Fenstern

Ein Weihnachtsmärchen für jung und alt – das wird oft versprochen, aber nicht immer gehalten. Doch das Theaterstück Hinter verzauberten Fenstern des Hessischen Landestheaters Marburg verzauberte die Schüler der Klassen 5b und 5c ebenso wie die begleitenden Lehrerinnen Melanie Kurz und Katharina v. Urff.

xl_teaser_theater_mrSzene, die verzaubert: überdimensionale Torte. Foto: Hessisches Landestheater Marburg

Gebannt vom Bühnengeschehen rutschten die Kinder an die vordere Sitzkante, um nur ja alles mitzubekommen. Weiterlesen »

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Nov 08 2009


Redaktion

TV-Kritik: „Wetten das…“ – Nichts drunter, weil nichts dahinter?

Von Andreas Bubrowski

teaser_lily_allenHat bei „Wetten das…“ abgesagt:
Lily Allen.
Foto: Keven Law

Lily Allen kam dann doch nicht. Obwohl es angekündigt war. Einmal am PC aufgerufen schadet es ja nicht, „Wetten das…“ in einem Browserfenster vor sich „hin-streamen“ zu lassen. So kann man nebenbei E-Mails beantworten, SMS verschicken und Fotos bearbeiten oder – wer noch dabei ist – sich öffentlich in einem xyzVZ zeigen.

Nachdem Michelle Hunziker im Bademantel erschienen war, wird der Ton abgeschaltet: Hunziker macht klar, dass sie nichts „drrrrunter“ hat und „Tommy,“ dass wenig bis nichts hinter seiner sich selbst zitierenden TV-Show steht, deren Haltbarkeits-
datum offenbar längst überschritten ist. Abgelaufene Lebensmittel werden noch verkauft, indem man sie billig macht. Sehr billig, lassen sich etwa sogar noch mit Salmonellen verseuchte Hühnchen verkaufen. Im TV ist das ganz ähnlich. Also sprudelt Gottschalk seine sexistischen Sprüche ab und deutet an, bei Hunziker Hand anlegen zu wollen, ob das wirklich stimmt, mit dem nichts drunter. Später kommt „Nackte-Popos-Raten“ hinzu. Billiger gehts nimmer. Also nichts dahinter. Ton aus. Weiterlesen »

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Sep 30 2009


Redaktion

Beim Leben meiner Schwester: Bei Buch und Film bleibt bestimmt kein Auge trocken

Von Michelle Spangenberg (Klasse Gy-10b)

coverBuchcover. © Piper-Verlag

Buch1 und Film2 Beim Leben meiner Schwester lassen bestimmt kein Auge trocken. Es geht um das an Leukämie erkrankte Mädchen Kate (Sofia Vassilieva), das kaum noch Chancen zum Überleben hat. Da ihre beiden Eltern und ihr älterer Bruder Jesse keine passenden Knochenmark-Spender sind, rät ihnen ein Arzt, eine genetisch identische Tochter zu erschaffen und dann als Spenderin zu benutzen. Die Eltern willigen ein und so kommt Anna (Abigail Breslin) auf die Welt.

Anna spendet schon gleich nach der Geburt Stammzellen, Knochenmark und andere lebenswichtige Stoffe. Dies muss sie immer wieder unter Schmerzen über sich ergehen lassen. Da beide Elternteile, insbesondere die Mutter, alles daran setzen, Kates Sterben zu verhindern, merken sie nicht, dass sich ihr ältester Sohn vernachlässigt fühlt, Kate sterben will und Anna ihrer Schwester diesen Wunsch erfüllen will, auch wenn es ihr erdenklich schwer fällt. Weiterlesen »

  1. Von Jodi Picoult, 478 Seiten, bei Piper erschienen, ISBN 3-492-24796-2, ISBN 978-3-492-24796-2
  2. i. O. My Sister’s Keeper, Drama – USA 2009, FSK: Freigegeben ab 12 Jahren, 109 Min., Verleih: Warner, Kinostart: 27.08.2009

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Jul 03 2009


Redaktion

Twitter kann auf Klassenfahrten alle Beteiligten vom Handy-Stress erlösen

Mit Praxistipps und Checkliste zu technischen Voraussetzungen

Natürlich hatten so gut wie alle ihr Handy trotzdem dabei. Als der Zug nur noch wenige Minuten vom heimatlichen Bahnhof entfernt war, die Möglichkeiten der Einflussnahme der beiden Begleitpersonen sich also langsam erschöpften, hingen die Schüler der Realschulklasse 7g fast einheitlich sogleich am Handy-Tropf. Begründung: man müsse doch die Eltern informieren, dass man tatsächlich pünktlich wie angekündigt eintreffen werde.

Morgen-Tweet der 7g aus Bad Salzungen

In Wirklichkeit stürzten sich die Schüler nach drei langen Tagen der Enthaltsamkeit mit Jubel in die Funktionalität ihres Mobiltelefons. Erst mal checken, was der Bluetooth-Sensor so empfängt. „Wir haben ihr Handy gefunden!“ schoss ein Jubelschrei quer durch den voll besetzten Waggon. Kurz danach das Piepen am eigenen Handy, ob man den Dateiübertrag akzeptieren würde… Dann noch ein weiterer Ruf, wütend jetzt: „Hat jemand Empfang?“ Weiterlesen »

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Jun 30 2009


Redaktion

Pop-Attacke gegen Scheinmoral und Vorurteile: Lily Allen – F*ck you

teaser_lily_allenLily Allen.
Photo by The Style Scout

F*ck – ist ein absolutes no-no-Wort. Wer es in Gegenwart eines Lehrers gebraucht – ob in der englischen oder deutschen Version -, kann mit disziplinarischen Maßnahmen rechnen. Im Internat dürfen Sänger wie 50 Cent offiziell unter anderem deswegen nicht gehört werden, weil die Songtexte nur so gespickt sind mit no-no-Worten wie diesem1.

So weit, so moralisch und gut. Allerdings – steckt auch immer Moral drin, wo Moral draufsteht? Jugendliche fragen sich das hoffentlich auch heute noch, wenn sie sehen, wie die Erwachsenen in Politik, Wirtschaft und im Privaten oft auf moralisch tun, bei genauer Betrachtung aber eben nur so tun, es nicht wirklich sind. Weiterlesen »

  1. Die genannten schulinternen Regelungen sind ohne Alternative, da im Alltag solche Worte eben keine künstlerischen Metaphern, sondern Ausdruck roher Gewalt sind!

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