Archiv für die Kategorie 'Blognotes'

Jul 05 2007


Online-Redaktion

Spickmich: Wenn wir schon fallen, fallen wir wenigstens auf

Von Andreas Bubrowski

Können Schüler so naiv sein, sich für eine einfach gestrickte, amateurhaft gemachte und leicht durchschaubaren Geschäftsidee einspannen zu lassen Auch in Oberurff sprechen Schüler leise darüber. Kein Wunder, wird doch im Web darüber geschrieben und breit darauf verlinkt:

Kommunikation in Oberurff 2007Kritik üben, Danke sagen und Vorschläge machen - die Art und Weise, in Oberurff zu „voten“ (Bild: Andreas Bubrowski)

Eine Seite, auf der man Lehrer benoten kann. Das Angebot der Voting-Seite ist aber so wenig „… ein Projekt von uns für Euch,“ – so der banale Lockruf der Betreiber - wie „Dr. Sommer“ von Bravo Arzt oder Sexualtherapeut ist oder jemals war. Es geht ums Geld. Schon sind die drei im Impressum genannten Macher der Seite am Gründen einer GmbH. Weiterlesen »

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Jun 27 2007


Online-Redaktion

Borkum 2007: Erstens, kommt es immer anders…

Von Thilo Leis (Mathematiklehrer)

Borkum 2007Gruppenarbeit in Borkum
(Foto: privat)

Keiner will es glauben - wir sind auf Klassenfahrt, da wird doch eh nicht gearbeitet! Dies trifft nicht auf Borkum 2007 zu. Geplant für den heutigen Sonntag war zuerst ein Kirchenbesuch. Im Anschluss wollten wir sofort aufbrechen, um mit der gesamten Schüler- und Lehrerschaft eine Fahrradtour auf Borkum zu erleben. Hierbei sollte das Mittagessen auf den Abend gelegt werden, stattdessen sollten wir unterwegs mit Kaffee und Kuchen versorgt werden.

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Jun 20 2007


Online-Redaktion

Borkum 2007: Erschreckende Nachricht - es findet Unterricht statt

Reisenotizen von Magdalena Koch, Eva Martin, Alexandra Kohl (Klasse Gy-8b)

Jetzt sind endlich auch wir dran: Fünf achte Klassen fahren für zwei Wochen (16. Juni bis 1. Juli) auf die Nordseeinsel Borkum. Als wir uns letzten Samstag 7.45 Uhr am Kurhaus Bad Zwesten trafen, war die Aufregung förmlich zu spüren.

Borkum 2007Die Autorinnen Magdalena, Eva und Alexandra (v. li. - Foto: privat)

Nachdem die Lehrer die rund 120 Schüler auf die Busse verteilt hatten, ging es mit Freude - aber auch ein wenig Traurigkeit wegen des Abschiedes von den Eltern - los.

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Jun 19 2007


Online-Redaktion

Abistreich 2007: „Fische haben heute Sex!“

So wurde begrüßt, wer heute als Schüler um 8 Uhr den Campus betrat. Die Jahrgangsstufe 13 hatte den Tag für ihr finales Abschluss-Event gewählt, den Abistreich. Alles war fix und fertig vorbereitet. Es war, als ob man auf ein Volksfest kommen würde.

Abistreich 2007Lateinlehrer Jörg Bruns und Physikkollege Daniel Klingelhöfer (v. li.) finden sich zum Lachen (Bild: A. Bubrowski/cjd-update.info)

Auf der Bühne am naturwissenschaftlichen Pavillon verkündeten die Abitursieger den Ankommenden das Tageshoroskop. Das passte gut. War doch der große Physiker Newton auch ein überzeugter Astrologe - was nicht jeder weiß (*).

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Jun 18 2007


Online-Redaktion

Der Finanzmarkt und was Geld damit zu tun hat

Von Juliane Appel und Johanna Bradl (Jahrgangsstufe 11)

Am Montag, 4. Juni, besuchte Privatdozent Dr. Manfred Jäger, Finanzmarktexperte am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, die Christophorusschule Oberurff.

Prüfender Blick von Autorin Juliane (Bild: A. Bubrowski/cjd-update.info)

Anstatt, wie üblich, zu Studenten oder Kollegen zu sprechen, brachte er Theorie und Praxis des Finanzmarktes Schülern der Jahrgangsstufen 11 bis 13 nahe. Er erklärte allgemein, dass der Finanzmarkt das Gehirn und Nervensystem der Ökonomie ist. Hier werden Ersparnisse und Investitionen „verheiratet”. Ohne Investitionen in Sach- und Humankapital wäre kein Wirtschaftswachstum möglich.

Aktien – auch „Kleinvieh” mobilisiert Geld

Aktien sind zwar nur für einen kleinen Teil der Investitionen direkt verantwortlich, wegen ihrer Popularität aber die bekannteste Form der Finanzanlage. Deshalb ging es zuerst um diese Anlageform. Die Aktie ist ein Wertpapier, das Vermögens- und Verwaltungsrecht gegenüber der Aktiengesellschaft verbrieft. Die Anleger kaufen Aktien wegen der Vermögensrechte und dieser möchte seine Ersparnisse Ertrag bringend anlegen.

Johanna und Juliane (v. links) studieren den Finanzmarkt
(Bild: A. Bubrowski/cjd-update.info)

Auch Normalsparer können in eine Aktiengesellschaft investieren. Denn auch durch das sprichwörtliche „Kleinvieh” kann viel Geld mobilisiert werden, um große Unternehmen zu finanzieren. Aktienmärkte sind prospektiv (vorausschauend). In einem Aktienkurs ist die gesamte zukünftige Entwicklung sichtbar. Ein Aktienkurs steigt bei guten Aussichten für die Unternehmensgewinne. Ein Aktienkurs sinkt, wenn höhere Zinsen erwartet werden. Durch eine geeignete Mischung, kann man eine gute Absicherung seines Aktienportfolios erreichen.

Natürlich gibt es im Aktienhandel auch Risiken, die zudem größer ausfallen, als etwa bei Sparbriefen oder Bankkrediten. Die Risiken einer Aktie sind dabei umso höher, je älter sie ist, denn zurückliegende Verlust können in der Regel nicht vollständig wieder aufgeholt werden. Manfred Jäger erwähnte auch den DAX, den Index börsennotierter Unternehmen, welcher die 30 wichtigsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands zusammenfasst. Da die meisten Unternehmen zur Finanzierung von Investitionen eher Bankkredite aufnehmen als Aktien herauszugeben, ist dieses Finanzierungsinstrument eigentlich bedeutsamer als die Aktien.

Hedge-Fonds – Gefahr für das Finanzwesen

Referent Dr. Manfred Jäger
(Foto: privat)

Abschließend erläuterte Manfred Jäger den Oberschülern die so genannten Hedge-Fonds. Diese in der Öffentlichkeit umstrittene Anlageform ist durch rasantes Wachstum gekennzeichnet. Gewinne ergeben sich aber nur, wenn andere Anleger verlieren. Investoren in Hedge-Fonds tragen einerseits zum Funktionieren des Finanzsystems bei, weil sie die Nerven behalten und Wertpapiere kaufen, die kein anderer haben will.

Andererseits schlummern in ihren Engagements verborgene Risiken, da sie so genannte Leerverkäufe tätigen und oft hoch verschuldet sind. Sie stellen damit eine Gefahr für das Finanzwesen dar. Es ist gut, dass sich die Politik und die Finanzbranche mit diesem Problem beschäftigen. Allerdings bislang ohne konkrete Ergebnisse.

Fazit: Der Finanzmarkt ist ein sehr komplexes Gebiet. Wer hier arbeiten will, braucht viel Spezial- und Insiderwissen. Der Vortrag war sehr interessant. Man hat einen ersten tieferen Einblick in das Finanzwesen bekommen.

Linksunten:

Institut der deutschen Wirtschaft Köln

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Jun 16 2007


Online-Redaktion

Abi-Fete Oberurff: Intelligenz trotzt Nässe

Die Party ist nicht ins Wasser gefallen. Dafür aber reichlich Wasser in die Party. Doch die lizensierten Intelligenzler der scheidenden Jahrgangsstufe 13 hatten vorgesorgt. Auf der Abi-Kultparty am Oberurffer See herrschte trotz Dauerregen ausgelassene Stimmung. Ein Bierzelt bot nicht nur Gelegenheit zum abtropfen.

Abifete Oberurff 2007Siegertypen: Jennifer und Nikolaus haben glücklich das Abitur in der Tasche (Bild: Andreas Bubrowski)

Hier konnte man sich auch zum Ausruhen hinsetzen und in normaler Lautstärke unterhalten. Da es im Zelt recht dunkel war, hätte es zu fortgeschrittener Stunde für chillbedürftige Paare ein interessanter Ort werden können…

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