Archiv für die Kategorie 'Auslandsaustausch'

Jan 27 2008


Online-Redaktion

Schüleraustausch: Leben und Lernen wie Gott in Frankreich?

Von Vera Helbig (Jahrgangsstufe 11)

Schüleraustausch mit Frankreich, Vera Helbig, 2008Autorin und Uldrax im Schlamm
Bild: Vera Helbig

Motto: Nicht „ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm“, «Beret, Baguette, Rotwein» oder Deutschland und Frankreich - wo ist da der Unterschied?

„Wuff-Wuff!“ An-der-Leine-zerr. Ich mach die Tür auf. «À tout à l’heu—!» Schwupp, da bin ich auch schon weg. Mein Hund zerrt mich spazieren. «Hé-ho! M’enfin, DOUCEMENT!» Hm, warum spreche ich eigentlich französisch? Und geh Gassi, wo ich doch gar keinen Hund besitze? Ganz einfach; ich bin nicht bei mir zuhause. Noch nicht einmal in Deutschland. Ich bin in Frankreich. Auf meinem Schüleraustausch mit Voltaire für ein halbes Jahr. Und dieses halbe Jahr ist nun schon fast vorbei… Weiterlesen »

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Jun 25 2007


Online-Redaktion

USA-Austausch: Besuch von der Charlotte Latin School

Von Christine Hrovat (Klasse Gy-7b)

Harper in Trutzhain (Foto: privat)

Harper Williams ist 14 Jahre alt, Austauschschüler und kommt aus unserer Partnerschule in Charlotte, North Carolina. Er ist vom 3. Juni bis 6. Juli an unserer Schule. Den Austausch hat Englischlehrer Niels Czypull veranlasst. Bei insgesamt vier Familien wird Harper während seines Aufenthalts wohnen, jeweils immer für etwa eine Woche. Harper interessiert sich sehr für Geschichte. Deshalb haben wir, eine seiner Austausch-Familien, mit ihm einige Ausflüge zu diesem Thema unternommen.

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Jun 17 2007


Online-Redaktion

Schüleraustausch: Eine Französin in Oberurff

Von Adèle Saconney

Salut! Je m’appelle Adèle, j’ai quasiment 16 ans (le 28juin, signe d’étoile cancer) et je suis ici à Jesberg chez ma correspondante qui m’accueille pour deux semaines.

Schüleraustausch 2007Anna-Lena und Adèle (v. links) auf der Abi-Fete am Oberurffer See
(Foto: A. Bubrowski/cjd-update.info)

Je suis venue de Paris pour améliorer mon allemand et visiter un peu le pays. En ce qui concerne le lycée, je préfère le système allemand qui consiste à ne pas avoir cours l’après-midi et pouvoir faire plus d’activités. L’école de Oberurrf, bien que je ne la connaisse pas encore très bien, me paraît bien. Les professeurs sont plutôt gentils, et les élèves aussi. Pendant les cours je ne comprends pas grand-chose car les professeurs parlent très vite et sur des sujets parfois compliqués. Les élèves essayent de parler moins vite pour que je puisse mieux comprendre.

Dans la classe il y a un autre correspondant qui est là pour 6 mois avec qui je peux parler en francais et qui peux me traduire certains mots que je ne connais pas. Les professeurs sont moins sévères qu’en France: bien que les élèves allemands n’aient pas le droit de manger et de boire en classe, les professeurs ne leurs disent souvent rien quand ils les voient. En France, c’est complètement interdit et mieux vaut ne pas essayer de le faire… C’est pareil pour ce qui est question de bavardage.

En France, les cours finissent en général vers 17h. Bien que nous n’ayons pas beaucoup de temps libre, je fais quand-même des activités: je pratique le rock n’roll depuis 1an seulement et la natation synchronisée depuis 3 ans.

J’espère pouvoir revenir en Allemagne durant les prochaines années pour revoir les quelques personnes que je connais! A bientôt!

Die Schule ist gut - aber Lehrer reden über Kompliziertes zu schnell … hier im Mathematikunterricht (Bild: A. Bubrowski/cjd-update.info)

Übersetzung: Anna-Lena Schill (10e) und Adèle Saconney:

Hallo! Ich heiße Adèle, ich bin fast 16 Jahre alt (am 28. Juni, Sternzeichen Krebs) und ich bin in Jesberg bei meiner Austauschschülerin, die mich für zwei Wochen aufnimmt. Ich komme aus Paris, um mein Deutsch zu verbessern und das Land zu besuchen.

Treffen sich zwei Franzosen
in Oberurff: Adèle und Bastien

Was das Gymnasium betrifft, bevorzuge ich das deutsche System, wo man nachmittags keinen Unterricht hat und mehr Aktivitäten machen kann. Die Schule in Oberurff scheint mir gut zu sein, obwohl ich sie noch nicht gut kenne. Die Lehrer sind meistens nett und die Schüler auch. Während des Unterrichts verstehe ich nicht viel, weil die Lehrer sehr schnell und über komplizierte Themen sprechen. Die Schüler versuchen langsam zu sprechen, damit ich sie besser verstehen kann.

In der Klasse gibt es noch einen anderen Austauschschüler, der für sechs Monate hier ist, mit dem ich Französisch sprechen kann und der mir bestimmte Worte, die ich nicht kenne, übersetzen kann.

Die Lehrer sind nicht so streng wie in Frankreich: Obwohl die deutschen Schüler im Unterricht nicht essen und trinken dürfen, sagen die Lehrer oft nichts, wenn sie es bemerken. In Frankreich ist es komplett verboten und man sollte besser nicht versuchen, es zu tun… Das Gleiche gilt für das Schwätzen im Unterricht.

In Frankreich endet der Unterricht normalerweise gegen 17 Uhr. Obwohl wir nicht viel Freizeit haben, mache ich trotzdem einige Aktivitäten: Ich tanze Rock’n’Roll seit einem Jahr und seit drei Jahren mache ich Synchron-Schwimmen.

Ich hoffe, dass ich in den nächsten Jahren mal wieder nach Deutschland kommen kann, um die Leute, die ich kenne, wiederzusehen! Bis bald!

Linksunten

Hélène-Boucher-Gymnasium (Paris) (Gymnasium von Adèle *)

(*) Hélène Boucher (1908 - 1934) war eine der ersten französische Pilotinnen. Sie flog 1934 den Geschwindigkeitsrekord über 100 km und wurde damit zur “schnellsten Frau der Welt”. Die junge attraktive Pilotin kam bei einem riskanten Übungsflug ums Leben (Redaktion).

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Jun 01 2007


Online-Redaktion

Über den Dächern von Paris: Oberurffer Schüler erneuern die deutsch-französische Freundschaft

Von Jennifer Hamp (Klasse Re-8d)

Schüleraustausch Frankreich 2007Die Autorin (vorn Mitte), Mitschüler und Gastgeber (Foto: privat)

Nach sechs Jahren Unterbrechung konnten wir, 25 Schülerinnen und Schüler der Christophorusschule Oberurff, uns endlich wieder auf einen Besuch in Bad Zwestens Partnerstadt Chaumont-en-Vexin, freuen. Schon am zweiten Tag des zehntägigen Aufenthalts hatten wir Gelegenheit, Paris, die Metropole Frankreichs, zu besuchen.

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Mai 27 2007


Online-Redaktion

Reisetagebuch: Amiens, beim Bürgermeister von Chaumont, erster Schultag

Von Lena Oehlmann (Klasse Gy-8b)

Frankreich Tagebuch 2007Autorin und “Das Feuer des Rades”
Detail der Kathedrale in Amiens (*)

Donnerstag, 24.Mai - Fahrt nach Amiens. Als Erstes besuchten wir das ehemalige Wohnhaus von Jules Vernes, das heute der Gemeinde gehört. Hier gibt es sogar noch einzelne Möbelstücke, auf denen er höchst persönlich gesessen hat. Dann eine halbe Stunde zum individuellen Erkunden der Stadt. Im Anschluss: Besuch der berühmten gotischen Kathedrale von Amiens. Am frühen Abend Empfang beim Bürgermeister von Chaumont. In Chaumont befindet sich unsere Partner- Schule. Zum Empfang gab es etwas zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Es waren auch viele der Gasteltern dabei.

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Mai 22 2007


Online-Redaktion

Live-Bericht: Bonjour aus Frankreich!

Von Wailea Zülch (Klasse Gy-8b)

Die Autorin
(Bild: Bubrowski/cjd-update)

Nach anstrengenden neun Stunden Fahrt sind wir gestern, Montag, gut angekommen. Die Gastfamilien für die nächsten neun Tage erwarteten uns bereits am Busbahnhof. Wir lernten uns also gleich am ersten Abend gegenseitig kennen. Heute sind wir mit unseren Franzosen und Französinnen nach Paris gefahren. Zunächst ging es in das MUSEE DES ARTS DECORATIFS. Dort wurden uns unter anderem Bilder, Schmuck und Spielzeug aus dem späten 19. und dem 20. Jahrhundert gezeigt. Nach einem stärkenden Picknick hatten wir Kraft genug, um Paris von oben angucken zu können. Na, wo waren wir da wohl ?

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