Nov 03 2008
Voting zur Hessenwahl: Sind Schüler apolitisch?
Kommenden Dienstag gibt es in Wiesbaden einen Wahlkrimi. Seit den letzten Landtagswahlen herrscht in Hessen ein landespolitisches Patt. SPD und GRÜNE können aus eigener Kraft CDU und FDP nicht überstimmen. Ministerpräsident Roland Koch wiederum besitzt keine tragfähige Mehrheit; ist also nur geschäftsführend im Amt.





(Legende: schwarz = CDU, rot/ernster Smiley = SPD, grün = Grüne/Bündnis 90, gelb = FDP, rot/frecher Smiley = Die Linke)
Nach langem Lavieren und Verhandeln will die Spitzenkandidatin der SPD, Andrea Ypsilanti, es nun wissen und sich zur Ministerpräsidentin wählen lassen. Das Problem ist nur, dass die Wahl zur Zitterpartie wird. Man wirft Ypsilanti - auch aus den eigenen Reihen - Wortbruch vor, weil sie sich VOR den Landtagswahlen gegen eine Koalition mit der Linken ausgesprochen hat, JETZT aber nur mit deren tolerierender Hilfe die Macht übernehmen kann. Was meinen die Leser von CJD-Update dazu?
Was meinen die Leser von CJD-Update?
Schüler seien apolitisch, heißt es oft. In einer Realschulklasse der Jahrgangsstufe sieben wusste letzte Woche KEIN Schüler mit den Namen Koch und Ypsilanti etwas anzufangen. Aber in dem Alter sind vielleicht andere Themen vordringlicher
. Und die anderen? (abu)
Wie soll es in Hessen mit der Regierung weitergehen?
- Unentschieden bleibt unentschieden. Ich bin für Neuwahlen.
(47.0%, 52 Stimme/n) - Ein Wechsel muss her. Andrea Ypsilanti (SPD) soll mit den Grünen regieren und sich von der LINKEN tolerieren lassen.
(24.0%, 27 Stimme/n) - So wie es ist, ist es gut. Roland Koch und die CDU sollen mit Hilfe der FDP am Ruder bleiben.
(21.0%, 23 Stimme/n) - Ist mir komplett egal.
(8.0%, 9 Stimme/n)
Abstimmende insgesamt: 111
Popularity: 7%
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| Zuletzt aktualisiert: 03.11.2008, 21:16 Uhr
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Hundertausende Euro für das viele Tagen von drei Parteien im Vorfeld - umsonst. Bezahlen muss am Ende der Steuerzahler. Wäre alles zu verhindern gewesen, wenn sich die vier Egos nicht nur die ganze Zeit mit ihrem Gewissen beschäftigt sondern auch die Folgen ihres Verhaltens für den Rest der Welt abgewogen hätten. Und statt einem halbherzigen JAEIN beizeiten klipp und klar NEIN gesagt hätten.