Aug 30 2008
Borkum 2008: Skulpturenwettbewerb einmal anders
Von Thilo Leis
Borkum, zweite Woche - Eine andere Sichtweise ergab sich für mich heute beim traditionellen Sandburgenbauwettbewerb. Nicht die Ergebnisse standen dabei im Vordergrund. Sondern wie sich die Schüler den Erfahrungen aus ihrer Hobbywelt und vielleicht zukünftigen Berufswelt selbst bewiesen.
Klasse 9c beim Einschalen. Foto: privat
Der von der Christophorusschule jährlich unter dem Deckmantel eines Landschulheimaufenthaltes getarnte „Urlaub“ auf Borkum erwies sich in Wirklichkeit als Vorbereitung auf die Berufswelt. Hier könnten sich Arbeitgeber sicher sein, die für sie passenden Auszubildenden zu finden. Selbst an Spezialisten mangelte es nicht. Unter erschwerten Bedingungen (Wind und etwas Regen) wurden zum Beispiel Baugruben ausgehoben, Schalungen angefertigt und Stuckateurarbeiten ausgeführt.
Stuckateure bei der Arbeit. Foto: privat
Doch noch bevor die Schüler und Schülerinnen ihre Arbeit vollenden konnten, zog sich der Himmel immer weiter zu und es begann zu regnen. Obwohl alle den ersten kleineren Schauern tapfer standhielten, mussten wir vor dem Wetter kapitulieren. Einige versuchten noch festzuhalten, was ihnen gelungen war. Doch letztlich mussten auch sie die Plastiken zurücklassen, um nicht komplett durchnässt in der Waterdelle einzutreffen. Aus den Aufzeichnungen heraus fällte dann die Jury ihr Urteil. Den Sieg teilen sich die Klassen 9f und 9a. Auf den Rängen folgen 9d, 9b und 9c.
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