Nov 09 2007
SCHULSEELSORGE - ein neuer Arbeitsbereich am CJD
Von Jochen Lins (Pfarrer)
Röhrenlabyrinth von Peter Kogler,
Documentahalle Kassel, 1997 (*)
(Foto: Gerhard Jost)
SCHULE – was das ist, braucht nicht lange erklärt zu werden – jeder erlebt sie, jeder, der sich – vorbereitet, klar! – morgens zur Schule aufmacht und vormittags oder meistens nachmittags wieder nach Hause zurückkehrt, jeder Schüler, Lehrer … braucht Schule. UND SEELSORGE – was das ist, scheint etwas weiter weg vom schulischen Alltag zu liegen. Woran denkt man, wenn man den Begriff SchulSeelsorge hört? Seelsorge an der Schule oder Seelsorge überhaupt, was kommt einem dabei in den Sinn? Vielleicht, dass es Kirchen und Kirchengemeinden mit Seelsorger/innen und/oder Pfarrer/innen gibt, dass es Religionslehrer/innen gibt, Diakone, Lektoren, Prädikanten. Aber das ist schon sehr speziell!
Schulseelsorge soll ein Platz für jeden sein, der sich am CJD Oberurff aufhält: Schüler, Eltern, Lehrer, Mitarbeiter in der Schule, im Legastheniezentrum und im Internat, also für alle, die zum Jugenddorf gehören.
Pfr. Jochen Lins (Foto: privat)
Mein Name ist J. Lins. Ich bin Pfarrer im Kirchspiel Densberg; im Süden des Kirchenkreises Fritzlar. Ich unterrichte an der Schule, erteile Konfirmanden- unterricht im Internat und bin mit der Schulseelsorge an unserer Schule beauftragt. Ich denke mir, dass es bei der Schulseelsorge nicht nur um negative Erlebnisse oder Gefühle gehen soll, sondern auch, wenn es um Erfreuliches geht. Ich möchte aber auch besonders für eine/n oder mehrere da sein, ihnen helfen, sie ermutigen und trösten, wenn einmal nicht alles so glatt läuft, wie man sich das vorgestellt hat: Ich bin als Schulseelsorger am CJD, weil ich Einzelne und Gruppen seelsorgerlich begleiten möchte.
Viele Gespräche werden Begegnungen zwischen Tür und Angel sein. Gespräche, die sich fast zufällig ergeben. Begegnungen, die so schnell beendet sein können wie sie angefangen wurden. Andere Treffen werden ausgedehnter sein, werden mehr Zeit in Anspruch nehmen. Dafür steht ein Raum im Legastheniezentrum zur Verfügung. Vorerst werde ich dort zu den folgenden Sprechzeiten anzutreffen sein:
Wann? Jeden Dienstag, 11.30 bis 12.30 Uhr und Donnerstag, 9.45 bis 10.45 Uhr.
Wo? Im Legastheniezentrum
Die Situation wird zeigen, ob unsere Begegnung einmalig sein wird oder über mehrere Abschnitte weiter ausgedehnt wird. Ich verstehe die Schulseelsorge auch als einen Ort, an dem Ruhe – vielleicht auch ein Gebet, ein Gottesdienst – geübt und gestaltet werden kann - aber das wird sich aus der Situation ergeben. Einen Raum der Stille brauchen wir immer wieder – um weiter arbeiten zu können, um kreativ zu werden, vielleicht auch nur, um zwischendurch einmal abschalten zu können.
Ich freue mich auf eine Begegnung!
(*) Evangelisch - das bedeutet große Freiheit. Aber die Freiheit kann auch verwirren.
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| Zuletzt aktualisiert: 18.09.2008, 14:36 Uhr
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Ein Kommentar
Ein Kommentar to “SCHULSEELSORGE - ein neuer Arbeitsbereich am CJD”
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Marcelam 20. November 2007 um 14:26 1
Ich finde es gut das es soetwas an dieser schule gibt. 
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