Jun 17 2007
Schüleraustausch: Eine Französin in Oberurff
Von Adèle Saconney
Salut! Je m’appelle Adèle, j’ai quasiment 16 ans (le 28juin, signe d’étoile cancer) et je suis ici à Jesberg chez ma correspondante qui m’accueille pour deux semaines.
Anna-Lena und Adèle (v. links) auf der Abi-Fete am Oberurffer See
(Foto: A. Bubrowski/cjd-update.info)
Je suis venue de Paris pour améliorer mon allemand et visiter un peu le pays. En ce qui concerne le lycée, je préfère le système allemand qui consiste à ne pas avoir cours l’après-midi et pouvoir faire plus d’activités. L’école de Oberurrf, bien que je ne la connaisse pas encore très bien, me paraît bien. Les professeurs sont plutôt gentils, et les élèves aussi. Pendant les cours je ne comprends pas grand-chose car les professeurs parlent très vite et sur des sujets parfois compliqués. Les élèves essayent de parler moins vite pour que je puisse mieux comprendre.
Dans la classe il y a un autre correspondant qui est là pour 6 mois avec qui je peux parler en francais et qui peux me traduire certains mots que je ne connais pas. Les professeurs sont moins sévères qu’en France: bien que les élèves allemands n’aient pas le droit de manger et de boire en classe, les professeurs ne leurs disent souvent rien quand ils les voient. En France, c’est complètement interdit et mieux vaut ne pas essayer de le faire… C’est pareil pour ce qui est question de bavardage.
En France, les cours finissent en général vers 17h. Bien que nous n’ayons pas beaucoup de temps libre, je fais quand-même des activités: je pratique le rock n’roll depuis 1an seulement et la natation synchronisée depuis 3 ans.
J’espère pouvoir revenir en Allemagne durant les prochaines années pour revoir les quelques personnes que je connais! A bientôt!
Die Schule ist gut – aber Lehrer reden über Kompliziertes zu schnell … hier im Mathematikunterricht (Bild: A. Bubrowski/cjd-update.info)
Übersetzung: Anna-Lena Schill (10e) und Adèle Saconney:
Hallo! Ich heiße Adèle, ich bin fast 16 Jahre alt (am 28. Juni, Sternzeichen Krebs) und ich bin in Jesberg bei meiner Austauschschülerin, die mich für zwei Wochen aufnimmt. Ich komme aus Paris, um mein Deutsch zu verbessern und das Land zu besuchen.
Treffen sich zwei Franzosen
in Oberurff: Adèle und Bastien
Was das Gymnasium betrifft, bevorzuge ich das deutsche System, wo man nachmittags keinen Unterricht hat und mehr Aktivitäten machen kann. Die Schule in Oberurff scheint mir gut zu sein, obwohl ich sie noch nicht gut kenne. Die Lehrer sind meistens nett und die Schüler auch. Während des Unterrichts verstehe ich nicht viel, weil die Lehrer sehr schnell und über komplizierte Themen sprechen. Die Schüler versuchen langsam zu sprechen, damit ich sie besser verstehen kann.
In der Klasse gibt es noch einen anderen Austauschschüler, der für sechs Monate hier ist, mit dem ich Französisch sprechen kann und der mir bestimmte Worte, die ich nicht kenne, übersetzen kann.
Die Lehrer sind nicht so streng wie in Frankreich: Obwohl die deutschen Schüler im Unterricht nicht essen und trinken dürfen, sagen die Lehrer oft nichts, wenn sie es bemerken. In Frankreich ist es komplett verboten und man sollte besser nicht versuchen, es zu tun… Das Gleiche gilt für das Schwätzen im Unterricht.
In Frankreich endet der Unterricht normalerweise gegen 17 Uhr. Obwohl wir nicht viel Freizeit haben, mache ich trotzdem einige Aktivitäten: Ich tanze Rock’n’Roll seit einem Jahr und seit drei Jahren mache ich Synchron-Schwimmen.
Ich hoffe, dass ich in den nächsten Jahren mal wieder nach Deutschland kommen kann, um die Leute, die ich kenne, wiederzusehen! Bis bald!
Linksunten
Hélène-Boucher-Gymnasium (Paris) (Gymnasium von Adèle *)
(*) Hélène Boucher (1908 – 1934) war eine der ersten französische Pilotinnen. Sie flog 1934 den Geschwindigkeitsrekord über 100 km und wurde damit zur “schnellsten Frau der Welt”. Die junge attraktive Pilotin kam bei einem riskanten Übungsflug ums Leben (Redaktion).
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| Zuletzt aktualisiert: 08.07.2007, 14:57 Uhr
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