Monatsarchiv für September 2006

Sep 29 2006


Online-Redaktion

Licherode 2006: DAS HÄTTE ICH NICHT GEDACHT

Von Andreas Bubrowski

Özkan, 5g, ist sprachlos. Mit seinem ganzen Körpergewicht versucht der sportliche und aufgeweckte Junge die Kornmühle festzuhalten, damit sein Mitschüler Max die Weizenkörner zu feinem Mehl zermalen kann.

Licherode 2006Fenster-Theater in Licherode
Licherode-Song: [audio:f_vahle_licherode.mp3] (*)

Immer wieder rutscht ihm dabei die Mühle weg. Nur mit größter Anstrengung kann er den Holzkörper der Handmühle fixieren. Und wenn das einigermaßen gelingt, muss auch Max sein Letztes geben, um das Malwerk bewegen zu können. „Das hätte ich nicht gedacht,“ meint Özkan voller Respekt. Die enorme Anstrengung, die nötig ist, um ein wenig Mehl zu erzeugen, macht nachhaltig nachdenklich. Weiterlesen »

Popularity: 2%

Ein Kommentar

Sep 27 2006


Online-Redaktion

Licherode 2006: Meckern ohne Ende

Von Lena Ewald, Selina Wick, Ann-Kathrin Heßler (5g)

Heute Morgen besuchten wir im Rahmen unseres gewählten Schwerpunkt- Themas „Ernährung und Landwirtschaft“ den KIRCHHOF in Oberellenbach, einen Demeter-Bauernhof, etwa 5 km von Licherode entfernt. Auf den Hinweg haben wir am Wegrand viele Tiere getroffen. Zum Beispiel Pferde, eine kleine Blindschleiche, eine fette grüne Raupe und ein paar Esel. Wohl gelaunt erreichten wir nach gut zwei Stunden den Ökohof.

Licherode 2006Selina, mit einem der Welpen vom Kirchhof in Oberellenbach im Arm. Foto: Lena Ewald

Als wir den Hof betraten, zogen drei Welpen sofort unsere ganze Aufmerksamkeit an. Wir wurden von Frau Christine Pilz begrüßt, die sich sofort ärgerte, dass wir so spontan auf ihre Tiere reagierten. Sie stieß einige von uns grob an, um uns zu zeigen, dass den Tieren unsere direkte Zuwendung missfallen würde. Auch sonst wurde man schroff abgewiesen, etwa bei Fragen, die ihr nicht passten. Weiterlesen »

Popularity: 3%

4 Kommentare

Sep 26 2006


Online-Redaktion

Licherode 2006: Ich mag das Wort PILLE nicht, und ich brauch auch keine

Der zweite Tag war vor allem von den Folgen einer eher knappen Nachtruhe geprägt. Heimweh flackerte immer wieder auf. Doch nach telefonischer Abstimmung mit den Eltern lernen die Schüler erst ihre Tränen fließen und dann loszulassen und dann doch lachend am nächsten Programmpunkt teilzunehmen.

Licherode 2006Teambildung im Wald – man stützt sich einander (Bild: Andreas Bubrowski)

BESONDERES gibt es immer wieder. Da ist ein Schüler, der sonst NIE frühstückt,und nun plötzlich drei Brötchen verputzt. Und anschließend – auf seine prophylaktische tägliche Pillendosis angesprochen – verkündet, dass er das Wort Pille nicht mag und ansonsten versuchen will, OHNE seine tägliche Dosis (ein Retalin-ähnliches Produkt) auszukommen. Und er kam aus. Während diese Zeilen entstehen, schläft er bereits tief und fest.

Weiterlesen »

Popularity: 1%

Keine Kommentare

Sep 25 2006


Online-Redaktion

Licherode 2006: Bisschen Heimweh – und Tschüss

Die Klassen 5g und 5e sind heute zu ihrem einwöchigen – in Wirklichkeit knapp fünftägigen – Abenteuer nach Licherode aufgebrochen. Wie kann etwas abenteuerlich sein, das nur eine gute halbe Autostunde von daheim entfernt ist?

Licherode 2006Ready for Take-off… (Bild: Andreas Bubrowski)

Das Aufregende war weniger die Ferne, als die initiierende Erfahrung, als frisch gebackener Real- oder Gymnasialschüler plötzlich die vertraute Nähe der Familie nicht im direkten Zugriff zu haben. Weiterlesen »

Popularity: 2%

Ein Kommentar

Sep 23 2006


Online-Redaktion

Ginkgo Biloba: Yin-Yang-Baum Goethes

Abgelegt unter Christophorusschule,Deutsch

Von Karina Kanwischer, Julia Zerrahn, Marta Lach (Jahrgangsstufe 13)

Weimar 2006Ginkgo Biloba (jap. Ginkyo= Silberaprikose, biloba=zweilappig),
Foto: PixelQuelle.de

Der Ginkgo ist der älteste Baum der Erde; vor 220- 135 Millionen Jahren war er rund um den Globus verbreitet. Durch Klimaveränderung und konkurrierenden Arten reduzierte sich die Verbreitung auf ein kleines Gebiet in Südchina, bis im 10. Jahrhundert buddhistische Mönche den Ginkgo wiederentdeckten und in Nordchina, Japan und Korea beheimateten . Nach Europa kam der Ginkgo Mitte des 18. Jahrhunderts durch den deutschen Arzt Engelbert Kaempfer, der von einer Forschungsreise Ginkgosamen von Japan in seine Heimat schmuggelte.

Der älteste Ginkgobaum Europas, der um 1750 gepflanzt wurde, steht im niederländischen Utrecht.

Yin-YangYin und Yang

Anfang des 19. Jh. entdeckte Goethe den Ginkgo im Rahmen seiner naturwissenschaft- lichen Forschungen, beeindruckt von seiner Schönheit, seiner Geschichte, den ihm zugeschriebenen Heilkräften und seiner symbolischen Bedeutung in den asiatischen Kulturen. Der Baum wächst nämlich als männlich und weiblich und spiegelt daher das Prinzip von Yin und Yang wieder. Goethes Interesse für den Ginkgo fiel mit dem damaligen neuen Trend zusammen, exotische Pflanzen in den Orangerien und Gärten einzuführen.

Goethes berühmtes Gedicht „Ginkgo biloba“, das im Jahre 1815 während seiner Arbeit am Zyklus „Der West-Östliche Divan“ entstand, hat dem Ginkgo neue Bedeutung sowohl in der Kunst als auch in der Literatur verschafft.

Popularity: 7%

Keine Kommentare

Sep 22 2006


Online-Redaktion

Fachoberschule Fritzlar: Bildungsgang Informationstechnik

Bildungsgang Informationstechnik(Foto: PixelQuelle.de)

Für viele Realschüler der Christophorusschule Oberurff ist die Fachoberschule Fritzlar nach Erreichen der Mittleren Reife die nächste Station ihres Ausbildungsweges. Was wird dort geboten? Was ist anders als auf der Realschule? Welche Perspektiven gibt es? Für die „nachwachsenden Jahrgänge“ sicher aktuelle interessante Fragen. Sascha Priester, Jahrgang Realschule 2006, berichtet von seinen ersten Erfahrungen.

Weiterlesen »

Popularity: 3%

Keine Kommentare

Seiten: 1 2 3 4 Vorwärts

Ältere Einträge »