Monatsarchiv für Mai 2006

Mai 31 2006


Online-Redaktion

Beschreibende Statistik: überflüssiger „Wurmfortsatz“?

Angewandte Mathematik: Schüler der 10c
bei Verkehrszählung in Oberurff

Der Wurmfortsatz ist ein angeblich überflüssiges Stück Blinddarm. Man kann auch ohne ihn leben. Der Ruf der beschreibenden Statistik, Teil- gebiet der Mathematik, ist ein ganz ähnlicher: überflüssiges Anhängsel des Unterrichtes. Doch das ist ein Vorurteil. Ohne solide Grundkenntnisse in BESCHREIBENDER STATISTIK ist ein mündiger Bürger undenkbar. Nicht grundlos soll der als schlitzohrig geltende Churchill (*) einst gesagt haben: Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

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Mai 30 2006


Online-Redaktion

Neues Outfit für Oberurffer Triathleten

Abgelegt unter AGs, Christophorusschule, Sport

Triathleten und Sponsoren

Die Triathleten der Jugend- dorf-Christophorusschule Oberurff sind auf dem besten Weg, eine professionell ausgestattete Sportgruppe zu werden. Nachdem bereits im letzten Jahr ein einheitliches Trikot gesponsert wurde, erhielt die rührige Truppe von Ausdauersportlern nun die dazu passende Weste, um dem nordhessischen Wind einmal mehr paroli zu bieten

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Mai 29 2006


Online-Redaktion

Barrierefreiheit im Web: Von hier an NICHT blind.

Von Maria Ordemann

„Von nun an alles barrierefrei!“ Doch was bedeutet das genau, werden Sie jetzt fragen. Um das herauszufinden, begleiten Sie mich zunächst in das Leben eines Blinden. Wir werden dabei unerwartet viele „Barrieren“ finden. Ich habe eine Zeit lang an mir selbst versucht, „blind“ durch den Alltag zu kommen. Das habe ich getan, um Ihnen diese Frage aus erster Hand beantworten zu können. Warum? Damit Sie und ich verstehen können, dass BARRIEREFREIHEIT im Informationszeitalter ein GRUNDRECHT ist oder sein sollte.

Ein Tag im Leben einer „Blinden“

Als ich heute Morgen aufgewacht bin und alles trotzdem schwarz war, wusste ich gar nicht, ob es nun wirklich Morgen war. Klingt banal, doch diese Ungewissheit war schrecklich! Doch dann hörte ich das Gezwitscher der Vögel durch das offenbar gekippte Fenster: für mich ein ganz neues Lebensgefühl, vom Gesang der Vögel aufzuwachen! So bekam dieser schwarze Morgen doch noch etwas Wunderbares.

Beschwingt stand ich auf und humpelte ins Badezimmer: Heute lieber nur Katzenwäsche! Das Waschen ging ganz einfach, nachdem ich mich entschieden hatte, dass heute Morgen der nasse Waschlappen im Gesicht genügte. Das einzige Problem war das Pflaster auf meinen Augen, dass sie vor dem Licht schützen sollte. Das Zähneputzen war schon schwerer. Versuchen Sie mal blind die Zahnpasta auf die Zahnbürste zu bekommen! Aber auch diese „Barriere“ konnte ich meistern.

Das Frühstück bereitete mir heute meine Mutter zu, also musste ich mich nicht der Gefahr aussetzen, mir die Hand abzuhacken… Was als Nächstes tun? Nach draußen wollte ich nicht, das traute ich mich nicht. Lesen konnte ich auch nichts. Es gab wenig, was ich konnte, doch es gibt ja diese tollen Dinger namens Hörbücher! Also Hörbuch hören. Nachdem ich damit fertig war, gab es Mittagessen. Das wurde schon um einiges schwerer! Blind mit Messer und Gabel essen? Na ja, nach einer Weile habe ich mir lieber alles klein schneiden lassen und mit einem Löffel gegessen. Ich hatte eine weitere Barriere gemeistert und schaffte auch sonst den Rest des Tages ganz gut.

Doch war ich nur auf Zeit blind und meine Eltern hatten sich extra Zeit genommen, um mir helfen zu können. Was wäre gewesen, wenn sie nicht da gewesen wären? Auch habe ich nicht allzu viele Barrieren meistern müssen, da ich mich nur im Haus oder auf dem Balkon aufgehalten habe. Es gibt viele Barrieren, die ein Blinder meistern muss, nicht zuletzt die Barriere zu seinen eventuell nicht allzu aufgeschlossenen oder aufgeklärten Mitmenschen.

Punktschrift für sehbehinderte Menschen

(Foto: Juliane Appel, Collage: Andreas Bubrowski)

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Mai 28 2006


Online-Redaktion

Gaumeisterschaft Bogen 2006 – FITA im Freien (*)

Abgelegt unter Christophorusschule, Sport

(Fortsetzung)

Diese Meisterschaft war besonders wichtig, weil hier die Qualifikation für die nachfolgende Landesmeisterschaft erfolgte. Dafür ist nicht die Platzierung, sondern die erreichte Ringzahl ausschlaggebend. Einige Teilnehmer, die zum ersten Mal an einer größeren Meisterschaft teilnahmen, mussten dann auch ihrer Nervosität Tribut zahlen und erreichten nicht die Ergebnisse, die sie vom Training her erwartet hatten. Dennoch sprechen die Platzierungen für sich. Immerhin konnten wir fünf Einzeltitel und einen Mannschaftsmeistertitel erringen. In der Alters- und Seniorenklasse, der Klasse Damen Alt und der Schülerklasse B (weiblich) sollten die Ergebnisse für eine Teilnahme an der Landesmeisterschaft ausreichen. Wir wünschen allen Schützen dafür viel Erfolg und „ALLE INS GOLD“.

(*) FITA: Federation International de Tir a l’Arc

Pfeilaufnahme: War es ein goldener Schuss?

Auf die Plätze, fertig, SCHUSS…

Aktuelle Ergebnisse

Linksunten:

FITA - Federation International de Tir a l’Arc

(Fotos: Reiner Strauss / Collage: Andreas Bubrowski)

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Mai 26 2006


Online-Redaktion

Musische Festtage: Leben lachen lassen

(Fortsetzung)

Während der nächsten vier Tage konnte man sich die verschiedensten Vorführungen ansehen, darunter Zirkusvorstellungen, Tänze, Chöre und Bands. Das CJD Oberurff war durch die Streetband, den Chor, die Musical-AG aus dem Internat und Rezitatoren vertreten.

Streetband aus Oberurff

Ganztägiges Veranstaltungsprogramm

Kunstvolles Braunschweig

Bionade-Girls, beides gibt es auch in Oberurff!

Sängerwettstreit (Fotos: Juliane Appel)

Linksunten:

Musische Festtage in Brauschweig

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Mai 24 2006


Online-Redaktion

Herzlichen Glückwunsch an die Weblog-Gemeinde

Von Winfried Heger (Schulleiter)

Schulleiter Winfried Heger
(Bild: Bubrowski/cjd-update.info)

Vor fast genau einem Jahr kam Herr Bubrowski mit seinem bekannt forschen Schritt in mein Büro und meinte, er hätte ein ganz tolles Projekt, das er gerne umsetzen möchte. Er sprach etwas von „web-log“ und der Zusammenarbeit mit der HNA und welch tolle Möglichkeiten dieses neue Medium mit sich brächte. Herr Losekamp und ich hörten uns das alles an – aber ich glaube, dass uns beiden nicht so ganz klar war, was Herr Bubrowski da in den buntesten Farben und sehr engagiert schilderte.

Wer sich heute, ein Jahr nach dem Startschuss, im Internet über die Adresse „cjd-update.info“ einloggt, öffnet die Tür zu einem wunderbaren Internetplatz, begibt sich auf unseren virtuellen Schulcampus, auf dem sehr schnell und mit ausgesprochen „leichter Feder“ das Neueste und Interessanteste aus unserem Schulalltag zu lesen ist: seien es Verabschiedungen von Lehrern, Besuche von Austauschschülern oder Erlebnisse über jüngste Prüfungen. Immer sind die Berichte hochaktuell, informativ und schön zu lesen.

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