Jan 27 2006
Spuren im Schnee: Wintersportwoche des Legasthenie-Zentrums
(Fortsetzung)
Alle anfallenden Arbeiten, wie Kochen, Heizen, Reinigungsdienst müssen gemeinsam erledigt werden. Jeder Einzelne ist, für ihn deutlich erlebbar, am Funktionieren eines reibungslosen Tagesablaufes direkt beteiligt.
Da wir bei unserer Arbeit im Legasthenie-Zentrum häufig einen Schwerpunkt auf die somatische Unterstützung der schulischen Leistungen legen müssen, bietet sich bei der Unternehmung im Schnee die besondere Chance, die soziale Kompetenz des Einzelnen zu festigen und weiterzuentwickeln.
Außerdem zeigt die Erfahrung, dass Skilaufen als komplexe Sportart die motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten besonders schult. Permanent müssen die Schüler flexibel auf eine oft fremde Umwelt reagieren. Dazu gehört, mögliche Ängste vor neuen Situationen - Skilauf als etwas grundsätzlich Neues, geforderte Eigenverantwortlichkeit oder Unvorhersehbares in der Natur (z. B. steiles Gelände und Witterung) - wahrzunehmen, zuzulassen und zu überwinden.
Das führt zu einer positiven Veränderung des Selbstbildes, einem gesteigertem Selbstwertgefühl und erhöhtem Selbstbewusstsein. Alles nachhaltige Transfereffekte für das Leben und Lernen im Schul- und Internatsalltag. MZ
Popularity: 2%
Diesen Beitrag drucken
| Zuletzt aktualisiert: 08.03.2006, 16:48 Uhr
Artikel mit ähnlichem Bezug:
>„Schlafwandler“ auf dem Cafeteria-Dach>>Ohne Schnee nichts los? Irrtum!>>Legasthenie: Eine Frage richtiger Förderung>>ICH - Empfindungen eines 15-Jährigen>>Legasthenie-Lehrkräfte zum Kongress in Berlin>
Keine Kommentare
Einen Kommentar schreiben
Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.


