Dez 11 2005

Stukenbrock: Gute Laune und jede Menge Adrenalin

Abgelegt 23:52 unter Internet & Computer, Trends & Tipps

Von Annemarie und Anna-Lena (9e)

(Fotos: privat)

Um 9.00 Uhr morgens begann die 90-minütige Fahrt in Richtung Paderborn. Doch da wussten wir noch nicht, was uns im Hollywood- und Safaripark Stukenbrock erwarten würde. Nachdem wir den Eintritt bezahlt hatten, fuhren wir mit dem Auto durch ein eingezäuntes Gelände, auf dem sich jede Menge wilde Tiere befanden.

Als erstes bot sich uns der atemberaubende Anblick zweier Löwen. Wir fuhren weiter und entdeckten fünf Tiger, darunter ein seltenes weißes Exemplar. Weitere Attraktionen waren Elefanten, Zebras, Lamas, ein Pelikan, der sonst nur in den Tropen anzutreffen ist, und Kamele.

Zum Schluss kam jedoch das Beste. Mehrere Emus näherten sich unserem Auto, sodass es notwendig war, die Fenster, die wir kurz zuvor geöffnet hatten, um gute Fotos zu machen, wieder zu schließen. Für alle Tierfreunde: Emus sind straußenähnliche Laufvögel der australischen Buschsteppe, die bis zu 1,5 m groß werden können.

Dann stellten wir das Auto auf dem Parkplatz ab und liefen in den actionreichen Teil des Parks. Das erste Fahrgeschäft, das wir unsicher machten, war eine Achterbahn mit dreifachem Looping. Dann fuhren wir mit der Wildwasserbahn, wo wir auch einige Spritzer Wasser abbekamen.

Das war aber alles nichts gegen das, was dann kam: die legendäre Ölpumpe. Das ist eine Attraktion, bei der mehrere Überschläge durchgeführt werden. Ein waghalsiges Unterfangen sich da rein zu setzen. Doch aus irgendeinem Grund taten wir es.

Wir wurden festgeschnallt und schon ging es los. Erst im Uhrzeigersinn mehrere Überschläge, dann ging es plötzlich in die andere Richtung. Und auf einmal hatten wir das Gefühl über Kopf stehen zu bleiben. Irgendwann war es endlich zu Ende.

Doch es lockte schon der nächste Nervenkitzel: der freie Fall! Wir wurden 40 Meter in die Höhe gezogen und dann ging es im freien Fall nach unten. Ein kurzer Moment Schwerelosigkeit. Das war eigentlich schon genug für unsere Nerven, doch dann folgte die vorerst letzte Attraktion. Wir saßen in etwas Tellerähnlichem, das sich um die eigene Achse drehte und zudem wie eine Schiffschaukel hin und her schwenkte.

Zum Schluss sahen wir uns noch eine Zaubershow an, in der ein Mann mit einer Säge zerschnitten wurde und dann einige Zeit später wie durch ein Wunder wieder vollkommen ganz war. Dann neigte sich ein gelungener Tag dem Ende zu. Müde und geschafft fuhren wir schließlich wieder in Richtung Heimat. Es war ein schöner Ausflug, der uns teilweise auch unsere Grenzen aufgezeigt hatte.

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Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken | Zuletzt aktualisiert: 14.12.2005, 15:27 Uhr


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