Monatsarchiv für Dezember 2005

Dez 31 2005


Online-Redaktion

Weblog-AG-Team wünscht gutes neues Jahr!

2005 war das Geburtsjahr des Weblogs und Onlinemagazins CJD-Update. “Kann man das durchhalten?” - so skeptische Einwände am Anfang. Man kann. Dank der Mitwirkung von Schülern, Eltern und Lehrern. 2005 war auch Gründungsjahr der Weblog-AG. Wir haben in der AG nicht nur an unserer Medienkompetenz gearbeitet. Wir hatten auch viel Spaß dabei. Also machen wir mal weiter. (W)

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Dez 29 2005


Online-Redaktion

Aus für 0190-Nummern:
Durch 0900-Gassen kommen sie aber zurück

(Fortsetzung)

Die Mehrwertdienste waren bislang über 0190-Vorwahl-Nummern erreichbar. Die GUTEN und SCHLECHTEN ließen sich dabei nur schwer unterscheiden. Wer sich auf windige Telefon-Dienstleistungen einlässt, ist selber schuld, mag man meinen. Was aber, wenn sich unbemerkt ein Dialer (Einwahlprogramm) auf dem PC von selbst einschaltet, insgeheim eine Schmuddelseite im Internet anwählt und dort automatisch ein gebührenpflichtiges Programm aktiviert?

Versuchung für Jugendliche

Ein anderer Schwachpunkt der Mehrwertdienste ist die Versuchung für Jugendliche, hier - etwa über SMS-Kommunikation - den Traumpartner oder die Traumpartnerin zu finden. Dating-Service nennt sich das, und ist zumeist blanke Abzocke. Der vermeintlich tolle und für alles offene Typ, der sich auf ein vorgegebenes Suchprofil meldet, ist in der Regel ein geschulter Call-Center-Mitarbeiter. Sein Job besteht vor allem darin, den „Kunden“ zu immer neuen SMS-Mails zu stimulieren. Das Stück zu 1,86 Euro etwa. Wenn dann nach der zehnten SMS ein Kunde noch immer nicht die Handy-Nummer der virtuellen Schönen bekommen hat und entnervt aufgibt, sind bereits 18,60 Euro ausgegeben.

Mit der Ablösung der 0190-Nummern zum Jahreswechsel durch so genannte 0900-Nummerngassen will die Bundesnetzagentur den schwarzen Schafen der Branche das Handwerk legen. Die neuen Nummern kosten zwar genau so viel die alten. Sie lassen sich aber einfacher sperren und die Anbieter sind leichter zu identifizieren.

Die fünfte Stelle zeigt zukünftig die Art der Dienstleistung an.

(Übersicht: CJD-Update)

Anders als bei der alten Regelung werden Service-Nummern nur noch an Anbieter mit Wohnsitz in Deutschland vergeben. Neu ist auch das Einspruchsverfahren im Falle überhöhter Telefonrechnungen. Hier reicht es jetzt, bei der Telekom plausibel und fristgerecht Einspruch einzulegen, um das Geld zurückerstattet zu bekommen.

Die neuen Nummerngassen lassen sich bei der Telekom einzeln sperren. Die Zuordnung der Dienste bleibt aber freiwillig. Theoretisch könnte also ein Dating-Dienst eine 0900-1-Nummer benutzen, ohne dafür belangt zu werden.

Auch zukünftig ist derjenige auf der sicheren Seite, der seinen Telefonanschluss für Mehrwertdienste GENERELL sperrt. Dann kann sich auch kein Dialer über ISDN oder Modem einschleichen. Versucht er es dennoch, wird die Verbindung gekappt. Eine für einen Telefonanschluss bereits verfügte generelle Anschlusssperre für 0190-Nummern bleibt auch nach dem 1. Januar wirksam. Eine Kontrolle kann aber nicht schaden: Einfach eine 0900-Nummer wählen - wenn die Sperre funktioniert, ertönt das Besetztzeichen.

Nicht ganz so einfach geht es beim Handy. Hier muss man einfach immer gut auf die Bandansagen hören, was welcher Dienst kostet. Und Lock-SMS, im Stile von „Sie haben eine Nachricht, bitte wählen Sie…,“ sollte man ohnehin löschen. W.

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Bundesnetzagentur - (0)190er-/(0)900er-Missbrauchsgesetz

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Dez 27 2005


Online-Redaktion

Städel-Museum in Frankfurt am Main: Walnüsse knacken und angebissene Pastete

(Foto: Das Städel, Frankfurt am Main)

(Fortsetzung)

In jedem dieser unzähligen Räume sind jeweils etwa fünfzehn Bilder aus verschieden Epochen - vom frühen 14. Jahrhundert bis zu Bildern aus der heutigen Zeit - zusammen mit einigen Skulpturen ausgestellt. Kurze Erläuterungen an Schildern geben einige wichtige Informationen zu Maler, Epoche und Titel des Bildes.

Üppige Farbenpracht

Am Dienstagmorgen des 13. Dezember hieß es für die Klassen 9e und 9d:

Abfahrt zum 1877 neu erbauten Städelmuseum, in dem unter anderem Bilder berühmter Maler wie Vincent van Gogh, Claude Monet oder Pablo Picasso ausgestellt sind.

In dem riesigen Gebäude, das einem Irrgarten aus Räumen ähnelt, sind 2.700 Gemälde, 600 Skulpturen und 100.000 Druckzeichnungen untergebracht. In jedem dieser unzähligen Räume sind jeweils etwa fünfzehn Bilder aus verschieden Epochen - vom frühen 14. Jahrhundert bis zu Bildern aus der heutigen Zeit - zusammen mit einigen Skulpturen ausgestellt. Kurze Erläuterungen an Schildern geben einige wichtige Informationen zu Maler, Epoche und Titel des Bildes.

Unser Museumsführer baute diese Texte in seinen Vortrag ein. Da es zahlreiche Kunstwerke zu erläutern gab, wurde der Vortrag dadurch etwas langatmig und für manche von uns langweilig. Das Thema, das uns her geführt hatte, war impressionistisches Stillleben. Die Führung bezog sich deshalb vor allem auf Werke dieser Kunstgattung. Von den anderen Stücken, etwa des Expressionismus oder aus anderen Epochen, haben wir leider nichts zu sehen bekommen.

Merkmale des Impressionismus, zu dem Max Liebermann als einziger berühmter deutscher Maler zählt, sind: Festhalten der Eindrücke, Malen von Gegenständen aus der Natur und das Verzichten auf historische und ideologische Bildinhalte.

Dann kamen Bilder des Pointillismus an die Reihe. Diese Bilder werden, wie der Name schon sagt, in kleinen Punkten gemalt. Wir mussten einige Schritte zurücktreten, um die dargestellten Motiv erkennen zu können. Denn die Punkte vermischen sich im Gehirn erst mit einigem Abstand zu einem sinnvollen Bild. Einige von uns haben sich über die üppige, von durch lila und rosa dominierte Farbenpracht einiger dieser Bilder gewundert.

MK.(Foto: privat)

Zuerst waren aber Stillleben mit vielen Interpretationsmöglichkeiten an der Reihe. Zum Beispiel erklärte uns die Museumsführerin den Sinn von Walnüssen auf Gemälden: man muss die Schale knacken, um den wirklichen Kern sehen zu können. Ebenso poetisch waren die Worte, als wir zu einem Bild mit einer angebissenen Pastete kamen; diese angebissene Pastete soll die Vergänglichkeit jedes Lebewesens und Gegenstandes darstellen.

Nach solch tiefgründigen Erzählungen und Erläuterungen hatten wir Zeit zum Shopping in der Frankfurter Innenstadt. Andere, die den Nachmittag in Weihnachtsstimmung verbringen wollten, gingen auf den Frankfurter Weihnachtsmarkt. MK.

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Das Städel

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Dez 26 2005


Online-Redaktion

POL&IS: ein (verspäteter) Wunsch an das Christkind

Detaillierter Bericht und Kommentare: Große Politik als Selbsterfahrung…

(Fotos: Elena Lompe, Redaktion: Wukung)

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Dez 25 2005


Online-Redaktion

Geburtskirche Jesu in Beton - Sprayen erwünscht!

Nichts bietet sich mehr zum Sprayen an als ein- und aussperrende Mauern. Am zentralen christlichen Heiligtum der biblischen Legende, der Geburtskirche Jesu in Bethlehem, kann man das sogar per Internet in Auftrag geben – umsonst und ohne mit einer Anklage wegen Sachbeschädigung rechnen zu müssen.

Mauerpower: Eine neun Meter hohe Trennmauer mit Betonwänden, Wachtürmen und einem acht Millionen Dollar teuren High-Tech Check-Point als engen Durchlass nach Jerusalem, sind die deprimierenden äußeren Umstände am diesjährigen „Heiligen Abend.“ Israel will damit das illegale Eindringen von palästinensischen Terroristen erschweren. Weiterlesen »

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Dez 24 2005


Online-Redaktion

Weihnachtsferien-Graffiti

Von Denise Lachnitt (Re-10c)

(Paper-Graffiti: Denise Lachnitt, Gestaltung: Andreas Bubrowski)

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