Sep 29 2005
Online-Redaktion
Jugenddorfwochenende - anstrengend, aber sehr schön






(Fotos/Bildbearbeitung: CJD-Update)

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Sep 29 2005






(Fotos/Bildbearbeitung: CJD-Update)

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Sep 27 2005
(Fotos: CJD-Update)
Wir Mitarbeiter des Wohnbereiches besuchen einmal im Jahr gemeinsam ein themenspezifisches Seminar. Dabei geht es nicht nur um Weiterbildung, sondern auch um die Stärkung des Teamgeistes. Dieses Jahr ging es u. a. um Brennpunkt-Themen, wie zwischenmenschliche Kommunikation und zielorientierte Zusammenarbeit. Veranstaltungsort war das CJD-Seminarzentrum “Schloss Walbeck”.

Es gab viele Übungen, die die Kommunikationsfähigkeit effektiv fördern. Interessante Vorträge vermittelten uns einen tieferen Einblick in Struktur und Abläufe des Gehirns. Wir konnten zum Beispiel lernen, wie wir lernen. Oder auch, dass jeder Mensch aufgrund einzelner frühkindlicher Erfahrungen eine einzigartige Sichtweise der Dinge hat.

Die gewonnenen theoretischen und praktischen Erkenntnisse betreffen unmittelbar unsere alltägliche pädagogische Arbeit und waren daher sehr nützlich.
Fazit: Es hat allen gut gefallen und wir haben viel von dem idyllischen Schloss Walbeck mit nach Hause genommen.
Und der Teamgeist? Der fuhr auch mit nach Hause – gestärkt und guter Dinge für das neue Schuljahr. (KA)
Redaktion: Wukung, kvu
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Sep 26 2005

(Fotos: CJD-Update)
Am 7. August sind wir zu unserer Survival-Tour aufgebrochen. Die Verpflegung war dabei nicht nach Geschmack, sondern nach Gewicht ausgewählt. Am ersten Tag legten wir rund 20 km zurück, von Oberurff bis fast zum Edersee. Regen und Hagel konnten uns nicht davon abhalten.
Trotz des schlechten Wetters ging die gute Stimmung nicht verloren. Am Abend kochten wir Nudeln am offenen Feuer und trockneten unsere Schuhe. Die Nacht verbrachten wir in einer Grillhütte.
Am zweiten Tag ging es durch den Nationalpark zum Edersee. Mit einem Boot der DLRG setzten wir zu unserem Zeltplatz über. Hier verbrachten wir die Nacht in unserem Zelt.
Die restlichen Etappen betrugen jeweils ca. 14 km. Einmal hatten wir nachts eine Begegnung mit aufdringlichen Waschbären. Zum Schutz unserer Habseligkeiten richteten wir bis zum frühen Morgen eine Nachtwache ein.
Insgesamt war die Tour eine tolle Sache! Wir würden diese Erfahrung gern wiederholen. Allerdings am liebsten bei besserem Wetter.
(Redaktion: Bluebird)
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Sep 25 2005
Abb. 1
1. Schwingung einer Stimmgabel
Direkt vor dem Resonanzkörper einer Stimmgabel z.B. des Kammertons a’ steht das Messmikrofon, das über das CBL 2 an den Taschencomputer TI 89 oder Voyage 200 angeschlossen ist (Abb.1). Die Grundeinstellungen des Messprogramms „datamate“ können nach automatischem Erkennen des Mikrofons als Sensor direkt übernommen werden.

Man schlägt die Stimmgabel an und startet die Aufnahme der Messung.
Es erscheint nach kurzer Berechnungszeit ein Oszillogramm der sinusförmigen Schwingung der Stimmgabel (Abb.2 - links).
Der hier eingeblendete y-Wert ist die Amplitude der Schwingung abhängig von der Lautstärke des angeschlagenen Tons. Da das Auswertungsprogramm automatisch die y-Skalierung anpasst, lässt sich die Stärke der Amplitude nur über den Cursor bestimmen.
Wenn man eine andere sinusförmige Schallquelle benutzt und dabei auch eine andere Frequenz benutzt, verändert sich im Vergleich zu Abb.2 die Anzahl der Perioden auf dem Display.

Abb. 3 - 5
2. Klangfarbe von Musikinstrumenten
Wird zum Beispiel der Kammerton a’ (Frequenz f = 440 Hz) von einer Violine und einer Querflöte gespielt, so empfindet das menschliche Ohr den gleichen Ton recht unterschiedlich: einerseits der zarte Ton der Violine und andererseits der schrille Ton der Querflöte. Der Musiker spricht hier von der „Klangfarbe“ eines Instruments, der Überlagerung von Grund- und Oberschwingungen.
Betrachten wir zunächst den physikalischen Hintergrund. Auf dem Wellenträger (Saite eines Klaviers oder einer Geige, Luftsäule in einer Flöte oder Orgelpfeife) bilden sich stehende Wellen aus.
Bei einer eingespannten Saite hat man zwei feste Enden. Somit gilt für das Frequenzverhältnis der entstehenden Grund- und Oberschwingungen:
Das gleiche Frequenzverhältnis erhält man, wenn die beiden Enden des Wellenträgers lose sind. Bei einigen Blasinstrumenten (z.B. Oboe, Klarinette, Saxophon) haben wir es mit einem festen und einem losen Ende des Wellenträgers zu tun. Hier gilt für das Verhältnis der Frequenzen von Grund- und Oberschwingungen:
Mit Hilfe von CBL und Messmikrofon kann die Klangfarbe eines Musikinstruments untersucht werden. Statt einer Stimmgabel nimmt man ein Musikinstrument. Als Beispiele sind hier in den beiden Abbildungen die Oszillogramme einer Altflöte (Abb.3), einer Posaune (Abb.4) und einer Orgelpfeife (Abb.5) dargestellt. Damit im Oszillogramm die Obertöne besser zu erkennen sind, wurde in den drei Abbildungen die Zeitachse mit dem Faktor 2 gestreckt. Man erkennt in den Abweichungen zur sinusförmigen Schwingung der Stimmgabel die Existenz von Oberschwingungen.

Abb. 6 und 7
3. Schwebung
Im nächsten Versuch steht dicht neben der Stimmgabel noch ein Tonfrequenzgenerator. Die dort eingestellte Frequenz muss relativ stark von 440 Hz abweichen. Es eignet sich eine Frequenz von 500Hz. Wenn man die Voreinstellungen des Messprogramms einbehält, erhält man genau eine Schwebung (Abb.6). Wählt man im Messprogramm TIME GRAPH-0.04, so werden zwei Schwebungen dargestellt (Abb.7).
4. Weitere mögliche Experimente
In den obigen Experimenten wurden sinusförmige Schwingungen und deren Überlagerungen betrachtet.
Abb. 8
Etwas schwieriger ist es, z.B. einen Knall aufzunehmen. Reflexionen an Wänden oder am Experimentiertisch können das ursprüngliche Signal überlagern und somit das Oszillogramm verfälschen. Wichtig ist deshalb, z.B. durch Abschirmung des Mikrofons oder Abdeckung des Tisches mit einer Wolldecke solche Reflexionen zu unterdrücken. Das Bild eines Knalls hat dann Aussehen wie in Abb. 8.
Abb. 9
Einen Knall kann man auch ausnutzen zur Bestimmung der Schallgeschwindigkeit in Luft. Dazu stellt man vor die Öffnung eines einseitig geschlossenen Rohrs (Durchmesser ca. 10 cm, Länge mindestens 1,50 m) (Abb.9).
Die Messung hier erfolgte triggergesteuert. Der in das Rohr laufende Knall löste die Messung aus. Die Laufzeit des Schalls kann ausgemessen werden.

Sie beträgt in diesem Beispiel 0,0087 s bei einem Abstand vom Mikrofon zum geschlossenen Ende des Rohrs von 1,50 m. Damit erhält man eine Schallgeschwindigkeit c = 345 m/s. (siehe Abb. 10, rechts).
5. Anmerkung
Zehn physikalische Simulationen ohne Messonden mit dem Voyage 200 sind veröffentlicht auf der Materialienseite von Texas Instruments und bei www.t3deutschland.de. Das Download ist jeweils kostenlos.
Weitere Simulationen zur Mathematik und Physik sowie physikalische Experimente mit Messonden (Ziegenproblem, Wappen oder Zahl, Würfeln, Werfen von Reißzwecken, Programmpaket zur Trigonometrie, Kurvendiskussion, genaue Beschreibung der obigen Versuche mit dem Mikrofon, Induktion einer Spule) sind auf Anfrage erhältlich: .
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Sep 24 2005


(Bild: Katharina v. Urff)
Den ältesten und schwersten Gegenstand hatte Elias mitgebracht: eine riesige Schnecken-Fossilie.
Geld spielt offensichtlich weltweit eine wichtige Rolle in der Geschichte:
Malte hatte große Silbermünzen aus China, Julia eine Münze mit der Inschrift ‘Caesar Hadrian’ und Franziska einen Zwanzigtausend-Mark-Schein, der ‘erst’ 80 Jahre alt ist.
Auf diese - im wörtlichen Sinne - begreifbare Weise hat die 7d ein erstes Gespür für den Wert und und das Gewicht von Geschichte bekommen. (kvu)
(Im Bild: Elias mit Fossilien, Malte mit chines. Münzen, beide 7d)
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Sep 23 2005
CJD-Update: Das Jugenddorfwochenende steht in den Startlöchern. Was sind die Leitgedanken dieses Ereignisses?
Pfeifer: Leitgedanken dieses Ereignisses sind unsere Kernkompetenzen. Wir wollen uns mit den Grundsätzen unserer Pädagogik auseinandersetzen. Besondere Berücksichtigung erfahren dabei die Religionspädagogik, der Erlebnissport, das Musisch-Kreative und die politische Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen. Partizipation und Beteiligung der jungen Menschen sind dabei oberstes Gebot.
CJD-Update: Welche Aktionen werden stattfinden?
Pfeifer: Im religionspädagogischem Bereich wird es eine Ruhe-Oase zur inneren Einkehr geben. Der Erlebnissport tritt mit Aktionen um und auf dem Oberurffer See in Erscheinung. Eine kunstvolle „Farborgel“ schließlich wird den musisch-kreativen Bereich präsentieren.
CJD-Update: Was sind ihre persönlichen Erwartungen und Hoffnungen an das Wochenende?
Pfeifer: Dass wir viel Spaß miteinander haben, dass alle Jugenddörfler gerne an diesem Aktionswochenende teilnehmen, dass wir wenig korrigierend eingreifen müssen, dass wir wunderschönes Wetter haben, damit alle Aktionen wie geplant und gedacht gelingen. Aber wichtig ist auch ein äußerst positives Miteinander, welches über das Ereignis hinaus prägend wirkt. So ein Ereignis ist in jedem Fall etwas Besonderes.
CJD-Update: Sind externe Schüler willkommen?
Pfeifer: Wir haben entschieden, dieses Fest primär für uns zu feiern. Ein “Familienfest” sozusagen. Weder mit Eltern noch mit externen Schülern, sondern wir unter uns. Wenn wir das später einmal ändern wollen, müssen wir diskutieren. Doch wie immer wird es auch am Wochenende für Besucher keine “geschlossenen Türen” geben.
CJD-Update: Zum wievielten Mal findet der Jugenddorftag statt, und hat es Tradition?
Pfeifer: Der Jugenddorftag hat bislang noch keine Tradition, wir haben ihn letztes Jahr das erste Mal „kreiert”. Anlass war die Tatsache, dass eine andere Einrichtung des CJDs ein solches Wochenende viermal im Jahr veranstaltet. So diskutierten wir es vor einiger Zeit und stellten so den ersten Jugenddorftag im Juni 2004 auf die Beine.
(Das Interview führte Slowhand.)
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