Jul 10 2005
Wie ist eigentlich das Leben im Internat?
Von Sophie von Knoblauch (Klasse Gy-9e)
Schloss
Wie ist der Tagesablauf im Wohnbereich der Christophorusschule? Wie funktioniert das Lernen? Gibt es überhaupt genug Freizeit? Schmeckt das Essen? Hier der Bericht einer “Insiderin”. Um sieben Uhr fängt das Leben im Internat an! Es beginnt mit dem grausamen Wecken. Aber Wecken ist immer grausam. Da kann das Internat nichts dafür. Die Jugendleiter kommen in die Zimmer, schalten das Licht an und rufen laut, deutlich und doch liebevoll „Guten Morgen!“
Die Internatsschüler stehen zwischen 7.20 und 7.30 Uhr auf. Kurz danach beginnt das immer leckere und abwechslungsreiche Frühstück: Ein Büffet, wo sich jeder das aussuchen kann, wozu er gerade Lust hat. Um 8.10 Uhr beginnt die Schule. Die meisten Schüler haben dann sechs Stunden Unterricht. Nach dem Unterricht ist gegen 13.15 Uhr Zeit für das Mittagessen. Um 13.50 Uhr startet für unsere „Legis“ das tägliche Legasthenie-Training. Die anderen Internatsschüler haben bis 15.00 Uhr Freizeit. Dann beginnt für alle die „Lernzeit,“ das betreute Erledigen der Hausaufgaben und aktive Lernen. 16.00 Uhr dann Kaffe und Kuchen. Auch hier ist immer für jeden etwas dabei.
Unternehmen, was Spaß macht
Danach haben die Internatsschüler frei. Sie können zum Beispiel in den Ort gehen (Natürlich nur wenn sie sich abgemeldet haben!) oder unternehmen, was ihnen Spaß macht. 18.00 Uhr ist Abendessen. Für uns Mädchen ist dabei das Erscheinen Pflicht. Die Jungs hingegen können sich wochentags abmelden – was irgendwie unfair ist!
Die Autorin unterwegs. Foto: Nira
Der Ablauf am Abend ist folgendermaßen geregelt: Die unter 14-Jährigen müssen um 20.30 Uhr im Haus und um 21.00 Uhr im Bett sein. Die unter 16-Jährigen haben eine Stunde zusätzlich zur Verfügung (also um 21.30 im Haus sein, 22.00 Uhr Nachtruhe). Wer über 16 aber unter 18 ist, muss sich spätestens 22.00 Uhr im Haus einfinden und um 22.30 Uhr im Bett liegen.
Zweites Daheim.
Foto: Nira
Die über 18-Jährigen sprechen den Ablauf (also Rückkehr in den Wohnbereich und Nachtruhe) individuell mit den Jugendleitern ab. Am nächsten Morgen fängt der Alltag wieder von vorn an. Am Wochenende sieht der tägliche Ablauf etwas anders aus. Die Internatsschüler können, wenn sie möchten, im Internat bleiben. Im Allgemeinen ist das Leben im Internat sehr gut geregelt. Die Internatsschüler haben viel Freiraum und ausreichend Freizeit. Dennoch hat jeder konkrete Verpflichtungen!
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| Zuletzt aktualisiert: 14.01.2008, 18:49 Uhr
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2 Kommentare to “Wie ist eigentlich das Leben im Internat?”
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Ich finde es gut, dass einmal darüber berichtet wird, wie das Leben im Internat so ist! Mein Cousin kommt in zwei Jahren auch auf diese Schule, und zwar ins Internat. Deshalb finde ich es sehr interressant, wie das Leben so im Internat ist. Und ich bin auch äußerst zufrieden mit dem wovon oben berichtet wurde.
Trifft so in etwa den tatsächlichen ablauf…