Monatsarchiv für Mai 2005

Mai 31 2005


Online-Redaktion

Auf zum Endspurt!

CJD-Update: Cover von FOCUS-SCHULE (L)(Nr. 3 Mai/Juni 2005)

München - Jetzt wird es ernst. Auf dem Countdown-Zähler von CJD-Update kannst du sehen, wie sich das Schuljahr rapide dem Höhepunkt nähert, nämlich seinem Ende.

„Hilfe, die Zeugnisse drohen!“ heißt es bei FOCUS-SCHULE in der aktuellen Ausgabe. Jeder sieht diesem Ereignis aus einem anderen Blickwinkel entgegen. Während ein Schüler vielleicht um die Versetzung bangen muss, befürchtet ein anderer „nur“, die Zwei in einem Hauptfach zu verpassen.

In jedem Fall gilt: Noch ist es nicht zu spät. Nachfolgend praktische Tips auf der Grundlage des „10-Punkte-Programms“ von FOCUS-SCHULE, wie man aus den verbleibenden Wochen effektiv das Beste machen kann.

1. Soll ich bis zum Sommer nur noch daheim hocken und büffeln?

NEIN! Gehe mit System vor. Hänge dir einen großen Plan mit allen Terminen an die Wand. Streiche Aktivitäten, auf die du verzichten kannst. Für Sport, Freunde und Hobbys sollte Zeit bleiben…

2. Wo soll die Extrazeit zum Lernen herkommen?

Am Abend und am Wochenende geht immer was, auch mal mit ungewöhnlichen Lernmethoden…

3. Hilfe! Ich stehe in Mathe auf Vier, in Deutsch sogar auf Fünf.

Erst mal cool bleiben. Analysiere Deine Stärken und Schwächen, bevor Du mit dem Lernen beginnst. Könntest du dich in Mathe eher auf eine Drei verbessern als in Deutsch auf eine Vier? Wenn ja, lerne Mathe…

4. Wann soll ich anfangen, für eine Klassenarbeit zu lernen?

Normalerweise vier Tage vorher. Aber: Bist du in einem Fach wirklich schlecht, kalkuliere mindestens eine Wochen ein…

5. Ich habe keine Ahnung, was in den Klausuren drankommen könnte.

Dann mach Dich auf die Suche! Besorge Dir von Mitschülern aus höheren Klassen ältere Aufgabenstellungen deines Lehrers. Daraus kannst du ein Übungsprogramm mit Musteraufgaben zusammenstellen und deinen Lernstoff etwas eingrenzen.

6. Wie soll man denn für einen Aufsatz üben? Das ist doch Talentsache.

Du wirst wahrscheinlich nicht sofort Goethe nacheifern können. Aber auch wer kein Genie ist, kann beim Lehrer mit Engagement Bonuspunkte sammeln…

7. Unmöglich, in kurzer Zeit so viele Vokabeln und Formeln zu lernen!

Versuche es mal mit einem „Lernspaziergang“. Der funktioniert so: Du schreibst alles, was du nicht weißt, auf Zettel. Die heftest du überall in der Wohnung an die Wand und schaust sie immer wieder an. Kannst du dir etwas gar nicht merken, versteckst du den Zettel außerhalb deines Sichtfeldes unter dem Kopfkissen oder hinter dem Spiegel. Klingt nach Magie - wirkt aber.

8. Ich schreibe einfach von meinem Nachbarn ab.

Zu riskant. Bereite lieber einen mit verschiedenen Farben und Schriftarten professionell gestalteten Spickzettel vor. Regel 1: je winziger und enger beschreiben, desto besser. Regel 2: Notiere nur Stoff, den Du verstanden hast. Regel 3: Versteck ihn dort, wo du während der Klausur garantiert nicht hinkommst.

CJD-Update: Spicker

Spicker zum Schweredruck: Bei Einhaltung der Regeln 1 bis 3 effektive Lernhilfe

9. Mein Lehrer gibt mir einfach keine Chance mehr.

Lehrer sind oft dankbare Menschen. Sie freuen sich, wenn ein Schüler plötzlich aktiv wird. Mach dir also jedes Mal Notizen, wenn du etwas nicht verstehst, und bereite zu Hause Fragen vor. Wenn sie gut sind, enthalten sie bereits einen Teil der Antwort. Achtung: Nicht übertreiben, sonst nervst du Lehrer und Mitschüler.

10. Ich will nicht für einen Schleimer gehalten werden.

Kann passieren. Deshalb: Weihe deine Freunde in deinen Plan ein, bitte sie um Nachsicht. Dann werden sie auch verstehen, warum du den Lehrer um ein Gespräch bittest… (Wukung)

Mehr dazu: CJD-Update: FOCUS online

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Mai 26 2005


Online-Redaktion

GEONEXT: Rezeptfreie Gehhilfe

Mathematik ist nicht jedermanns/jederfrau Sache. Doch für eine vernünftige Berufs- ausbildung oder einen anspruchsvollen Studienplatz ist eine Mathematik-Note „kleiner/gleich“ Zwei ein Muss. Wem das Gehen schwer fällt, lässt sich eine Gehhilfe verschreiben. Warum nicht auch eine Mathe-Gehilfe in Anspruch nehmen, wenn man in dem Fach nicht recht voran kommt? Noch dazu, wenn diese Hilfe nichts kostet, nicht einmal „Praxisgebühr.“

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Mai 24 2005


Online-Redaktion

Frühling in Oberurff

Abgelegt unter Bilder der Woche

Die Bilder der Woche vom 23. - 29. Mai 2005 stehen im Zeichen des Frühlings…

Frühstückspause am OktogonFrühstück am Oktogon

Nachbarn...Ein Nachbar späht herüber…

CJD-Oberurff SchulbusEntspanntes Warten auf die Heimfahrt

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Mai 22 2005


Online-Redaktion

Stilleübung: The Sound of Silence

Von Andreas Bubrowski

Zehn-Finger-Atemuebung am StundenbeginnSchüler üben Stille

Stundenbeginn. Türen knallen. Geschrei. Nicht so in der 9e. Totale Stille inmitten des Lärms. Alle in der Klasse tun - NICHTS. Doch, sie sitzen still und zählen. Wie es sich für Mathematik gehört. Von eins bis zehn und von zehn bis eins. Aber es ist kein gewöhnliches Zählen, sondern ein Nachfolgen der Atmung:

Einatmen-lassen, aus-atmen-lassen - EINS. Einatmen-lassen, ausatmen-lassen - ZWEI … Bis ZEHN. Dann alles zurück. Einatmen-lassen, ausatmen-lassen - NEUN. Einatmen-lassen, ausatmen-lassen - ACHT … Bis EINS …

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Mai 19 2005


Online-Redaktion

Fettes Brot

Abgelegt unter CDs

„Am Wasser gebaut“
Meine Punkte: 4 aus 5

„Fettes Brot“, eine Band, von der man glaubte, sie würde nicht mehr existieren, bringt nun, nach 5-jähriger Pause, eine neue CD namens „Am Wasser gebaut“ heraus.

Berühmt wurde „Fettes Brot“ 1996 mit dem Liebeslied „Jein“. Später rutschte die Band durch Songs wie „Mehr Bier“ auf das Niveau einer Ulkband herab.

In ihrem neuen Werk befassen sich die drei Hip Hopper aus Hamburg nun mit durchaus ernsteren Themen, haben aber ihren Sinn für Humor dabei nicht verloren. Die CD startet gleich mit dem schwungvollen Partyhit „Wie immer“, gefolgt von „Emanuela“, welcher anfangs durch den Marsch-Rhythmus ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.

Es geht weiter mit der gefühlvollen Ballade „Soll das alles sein?“, die sich mit den Problemen einer allein erziehenden Mutter befasst und zum Nachdenken anregt. Auf Tracks wie „Jasmin“ und dem rumbamäßig angehauchten Song „Cuba“ erzählen die „Brote“ von ihrer ersten großen Liebe, nehmen Auswüchse kapitalistischen Wirtschaftens kritisch aufs Korn und formulieren ihren Wunsch auf ein mehr menschliches Miteinander. Durch ihre Wortgewandtheit und den feinsinnigen Umgang mit Sprache sind sie in der Lage, Situationen und Gefühle treffend zu beschreiben und auszudrücken. Davon könnte sich die „Aggro-Generation“, die durch einfachste Wortwahl und oberflächige Texte glänzt, getrost eine „fette“ Scheibe abschneiden.

Insgesamt haben „Fettes Brot“ mit „Am Wasser gebaut“ ein klasse Album abgeliefert. Sie zeigen damit, dass sie es noch immer spielend leicht mit der „Aggro-Generation“ aufnehmen können! Und retten damit den deutschen Rap vor dem Abstieg ins Seichte. (LINUS)

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